Archive - Allgemein
WFB - RathkeBürgermeister Bovenschulte bei Mercedes-Jubilar-Ehrung
Es war das Jahr, in dem die erste Folge der "Lindenstraße" lief und Boris Becker erstmals das Turnier in Wimbledon gewann als anno 1985 im Bremer Mercedes-Werk 207 Personen frisch ihren Dienst antraten. Für ihre 40-jährige Betriebszugehörigkeit wurden sie am 5. Dezember in Anwesenheit von Bürgermeister Andreas Bovenschulte geehrt.
Bürgermeister Andreas Bovenschulte anlässlich der Freier: "Vier Jahrzehnte beim selben Arbeitgeber zu bleiben, das setzt auf beiden Seiten die Bereitschaft voraus, aufeinander zuzugehen und sich immer wieder neuen Anforderungen zu stellen. Vor allem neuen technologischen Anforderungen, denn der Automobilbau hat sich in den vergangenen 40 Jahren radikal verändert." Zusätzlich zu den Beschäftigten mit 40-jährigem Jubiläum wurden auch noch 88 Personen geehrt, die seit 25 Jahren im Mercedes-Werk arbeiten. Dessen Jubilarfeier hat eine lange Tradition, zu der auch die Teilnahme des Bürgermeisters gehört.
WFB / BremenNewsHomophober Mann schlägt in Bremer Straßenbahn vermeintlich lesbische Freundinnen brutal zusammen
Am Freitagabend hat ein 25-Jähriger in einer Straßenbahn auf zwei junge Frauen im Alter von 18 und 19 Jahren eingeprügelt. Offensichtlicher Auslöser soll gewesen sein, dass die beiden sich küssten. Zunächst kam er auf sie zu und beleidigte sie aufgrund ihrer angeblich lesbischen Orientierung queerfeindlich. Dann schlug der homophobe Pöbler sie brutal zusammen, die Jüngere der beiden derart gewaltsam, dass sie bewusstlos zusammenbrach. Jetzt ermittelt der Staatsschutz.
Die beiden Frauen waren kurz nach 23:00 Uhr an der Haltestelle Haferkamp in die Straßenbahn der Linie 8 gestiegen und wollten zum Hauptbahnhof. In ersten Meldungen hieß es: "Zärtlich geben sich die beiden einen Kuss." Das entspricht nicht der Wahrheit, denn es handelt sich keinesfalls um ein lesbisches Pärchen, sondern lediglich um zwei Freundinnen, die einen Kussmund für ein Selfie andeuteten. Schon das passte einem homophoben Mann gar nicht. Nach kurzem verbalen Wortgefecht schlug er einer der beiden Frauen…
Bremerhaven erleben - Tanja Mehl / BremenNewsAus Respekt: Kein „Lumumba“ mehr auf dem Bremerhavener Weihnachtsmarkt
Auf dem Bremerhavener Weihnachtsmarkt soll Trinkschokolade mit einem Schuss Alkohol nicht mehr unter dem Namen Lumumba verkauft werden. Das empfiehlt die Erlebnis Bremerhaven GmbH als Ausrichterin des Weihnachtsmarktes allen Standbetreibern. Kritiker führen an, dass es rassistisch sei, ein Schoko-Getränk „mit Schuss“ nach dem schwarzen Freiheitskämpfer Patrice Lumumba zu benennen. Lumumba wurde 1961 erschossen.
Die Debatte, ob das Getränk Lumumba verunglimpft oder an ihn und seinen Kampf gegen Unterdrückung und Ausbeutung und für Freiheit und Gleichstellung erinnert, wird seit einigen Jahren deutschlandweit immer wieder während der Weihnachtsmärkte geführt. Eine einheitliche Meinung gibt es dazu nicht. Wann genau und warum heiße Schokolade mit Rum den Namen „Lumumba“ bekam, ist nicht eindeutig geklärt. Manche sagen, er komme aus Spanien und habe schon zu Lebzeiten des Politikers so geheißen, dann heißt es, die Linke habe mit dem Namen Solidarität ausdrücken…

Der Jahresrückblick aus der Straßenbahn
Die buten un binnen-Moderatoren Kirsten Rademacher und Felix Krömer laden ein zum großen Rückblick aus der Straßenbahn. Im Gepäck: Bilder und Geschichten des Jahres 2025 und spannende Gäste wie Ulrich Mäurer, Bremens dienstältester Innensenator frisch im Ruhestand, Friederike (Fritzy) Kromp, Trainerin Werder Bremen Frauen oder Holger Nöhrnberg, ein Bio-Landwirt aus Stuhr, der Ende Oktober all seine Hühner durch die Vogelgrippe verloren hat.
Für ein politisches Beben sorgt dieses Jahr in Bremen die sogenannte Staatsräte-Affäre: Gibt es Ungereimtheiten bei der Versetzung von Staatsräten in den Ruhestand? Haben Senatorinnen und Senatoren ihnen durch vorgeschobene Begründungen eine hohe Pension zugeschustert? Das will nun ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss ergründen und macht die Regierungskrise damit komplett. Denn schon das (un-)freiwillige Ausscheiden zweier Senatoren schafft Unruhe auf der Regierungsbank.
Per Verlosung mit dabei
2025 – das ist auch das…

Autonomer VW Bus aus Bremen erhält bundesweite Testfreigabe
Nach dem erfolgreichen Einsatz des selbständig fahrenden VW Passat der Universität Bremen im Bremer Stadtgebiet erreicht die Entwicklung autonomer Mobilität "Made in Bremen" einen weiteren Meilenstein: Der VW T7 von Topas Industriemathematik Innovation gGmbH hat die deutschlandweite Erprobungsgenehmigung Level 3 des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) erhalten.
Damit darf das Fahrzeug nun autonom im öffentlichen Straßenverkehr der gesamten Bundesrepublik unterwegs sein. Der VW Passat ist bereits seit mehreren Jahren erfolgreich im Bremer Stadtgebiet unterwegs und sammelt wertvolle Daten für die Weiterentwicklung. Zu Beginn noch mit einer Ausnahmegenehmigung vom Land Bremen und seit Anfang 2025 mit der Erprobungsgenehmigung des KBA. Die bundesweite Zulassung des VW T7 schafft nun die Grundlage für die Erprobung, Skalierung und Validierung der Autonomie in unterschiedlichsten Verkehrs- und Infrastrukturkontexten.
Keine Zukunftsmusik
Dazu Senatorin Kristina Vogt: "Mit der bundesweiten…

Bremen arbeitet täglich 1,3 Millionen Stunden
Rund 1.300.000 Stunden arbeitet die Stadt Bremen – und zwar im Schnitt an jedem Tag. So viele Arbeitsstunden leisten nach Berechnungen des Pestel-Instituts alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zusammen: im Handwerk, in der Industrie, in den Dienstleistungen und im Handel.
Viele schieben täglich Überstunden, und auch Schichtarbeit ist eine Herausforderung für die Beschäftigten: "Gerade der Wechsel von Früh-, Tages-, Spät- und Nachtschicht reibt viele Menschen auf“, sagt Björn Bauer von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Er kritisiert, dass die Bundesregierung jetzt auch noch an der Arbeitszeit rüttele: „Der Bund will den 8-Stunden-Tag kippen, künftig sollen 12-Stunden-Schichten möglich sein. Das darf auf keinen Fall passieren!" Der Gewerkschafter warnt: Die Beschäftigten würden das teuer bezahlen – und zwar mit ihrer Gesundheit. Die NGG ruft daher ihre Mitglieder dazu auf, sich an der bundesweiten Kampagne des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB)…
Freelpik / BremenNews - Jörn PetersenZeuge meldet Trunkenheitsfahrt
Am Mittwochabend ist ein 43-jähriger Mann aufgrund seiner ausgeprägten Alkoholfahne in einem Schnellrestaurant in Bremerhaven-Lehe einem Zeugen aufgefallen. Als der später bemerkte, wie der mutmaßlich alkoholisierte Mann in einen Opel stieg und davonfuhr, wählte er den Notruf der Polizei.
Kurze Zeit später sichtete eine Polizeistreife den Kleinwagen in der Brookstraße. Bei der anschließenden Kontrolle stellten auch die Beamten starken Alkoholgeruch beim Fahrer fest. Ein freiwilliger Test lag bereits im Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit, sodass der Mann für eine Blutprobe mit auf das Revier musste. Da der Bremerhavener auch keine Fahrerlaubnis hat, ermittelt die Polizei nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Die Scham muss die Seite wechseln – aber wie?
"Die Scham muss die Seite wechseln!" Der vielfach zitierte Ausruf von Gisèle Pelicot lenkt den Blick darauf, dass Scham über sexualisierte Gewalt meist bei den Betroffenen liegt – und nicht bei den Täterinnen und Tätern. Eine Veranstaltung der Zentralstelle der Landesfrauenbeauftragten (ZGF) nimmt diesen Widerspruch am 17. Dezember von 10 bis 15 Uhr zum Anlass, um grundlegende Fragen zu stellen.
Ist Scham angeboren oder erlernt? Wie beeinflussen gesellschaftliche Machtverhältnisse, kulturelle Normen und politische Strukturen das Empfinden von Scham und wie politisch ist sexualisierte Gewalt? Welche gesamtgesellschaftlichen Veränderungen sind notwendig, um Verantwortung und Scham passend zu verorten? In Gesprächen und Impulsen diskutieren Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Aktivismus, Literatur, Psychologie und Philosophie über die politische Dimension von Scham und die strukturellen Hintergründe sexualisierter Gewalt.
Livestream und Live-Übertragung
Aufgrund…
Jörg Knör / Boulevardtheater Bremen / BremenNews - Jörn PetersenJörg Knör mit seinem Jahresrückblick „Das wars mit Stars 2025“ im Boulevardtheater Bremen
Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr bietet das Boulevardtheater Bremen am 10. Dezember um 19.30 Uhr erneut ein Gastspiel von Deutschlands Top-Parodist Jörg Knör. In seinem neuen Programm „Das wars mit Stars 2025!“ wird er auch das Jahr 2025 wieder zur Show machen. Dies wird nach Auskunft von Jörg Knör seine letzte Rückblick-Tour sein.
In seiner Rück-Show lässt der BAMBI-Preisträger die Promis des Jahres noch einmal antanzen und spielt deren Geschichten live nach – so echt, als wäre man dabei. Knör präsentiert die Fundstücke, Menschen und Ereignisse, die ihn persönlich berührt haben und liefert den O-Ton der Prominenten zu Ihren Stories, so wie sie 2025 für Schlagzeilen gesorgt haben: Desirée Nick, Friedrich Merz und Markus Söder tanzen auf dem Vulkan. Und Tom Jones singt mal bayrisch.
Romeo Pilawa schmachtet seine Julia (Klöckner) an. Knör telefoniert mit Putin, und die Bundeswehr-Musterung ist ein Casting mit Dieter Bohlen und Bruce Darnell. „Warum…

Messer im Handgepäck
Über manche Passagiere kann man wirklich nur den Kopf schütteln: Gestern wurden bei Handgepäckkontrollen am Bremer Flughafen zwei Messer aufgefunden. Bundespolizisten leiteten entsprechende Verfahren ein.
Zunächst entdeckte das Kontrollpersonal der Luftsicherheit gegen 15:25 Uhr ein Springmesser im Handgepäck eines 49-jährigen Deutschen. Da das Springmesser nach dem Waffengesetz als verboten gilt, leitete die Bundespolizei ein entsprechendes Strafverfahren gegen den Fluggast ein und stellte das Messer sicher. Nur wenige Stunden später wurde bei der Durchleuchtung des Handgepäcks eines ebenfalls 49-Jährigen aus Bremen ein Einhandmesser festgestellt. Auch diese Waffe kassierte man ein.
Trotzdem Flug erreicht
In beiden Fällen ist die Sache noch glimpflich abgegangen, denn derartige Feststellungen in der Luftsicherheitskontrollstelle können zu Verzögerungen führen, durch die Passagiere ihren Flug verpassen. Die beiden Männer vom Mittwoch hatten Glück: Sie konnten ihre Flüge…

