Archive - Mittwoch, 26. April 2023

April 2023
M D M D F S S
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930

Räuber überfällt Senior in seinem Haus

Am Montagnachmittag raubte ein Unbekannter einen 89-jährigen Mann in der Östlichen Vorstadt aus. Dabei wurde der Senior im Eingangsbereich seines Hauses geschubst und verletzte sich am Kopf. Gegen 16:20 Uhr kehrte der 89-Jährige vom Sport zurück in sein Wohnhaus in der Nienburger Straße. Auf dem Nachhauseweg wurde er von einem Unbekannten angesprochen, der ihm folgte.  Die Frau des Seniors wartete Zuhause und als die Tür aufging, hörte sie ein lautes Geräusch. Als sie die Treppe hinunterschaute, sah sie durch die Scheibe der Eingangstür den Unbekannten, der flüchtete. Während sie sich um ihren Mann kümmerte und seine Sachen durchsuchte, bemerkte die 87-Jährige, dass Bargeld fehlte. Der Täter konnte lediglich oberflächlich beschrieben werden: Er soll groß gewesen sein und schwarze Haare gehabt haben. Bildquelle: Adobe Stock

In Tempo 30 Zone: Kleinwagen landet auf dem Dach

Das Unfallbild ist für eine 30er-Zone äußerst ungewöhnlich: In einer ruhigen Wohnstraße in Brinkum überschlug sich am Dienstagnachmittag der Kleinwagen einer 59-Jährigen. Die Frau war etwas von der engen Fahrbahn nach rechts abgekommen, so dass sie ein geparktes Fahrzeug touchierte und ihr Auto dabei derart unglücklich ausgehebelt wurde, dass es sich überschlug und auf dem Dach zum Liegen kam. Die Frau erlitt leichte Verletzungen, der Kleinwagen wurde erheblich beschädigt. Bildquelle: Nonstop News

Bremer CGB lehnt Heizungsgesetz der Ampel-Koalition ab

Die Ampel-Koalition hat am 19. April den umstrittenen Gesetzentwurf zum schrittweisen Verbot von Öl- und Gasheizungen be­schlossen. Bereits ab dem kommenden Jahr soll möglichst jede neue Heizung in Deutschland zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Der Christliche Gewerkschaftsbund Bremen (CGB) lehnt die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes ab und fordert grundlegende Nachbesse­rungen. Dazu Peter Rudolph, CGB-Landesvorsitzender: "Während klimafreundliche Atomkraftwerke zwangsabgeschaltet wurden und klima­schädliche Kohle- und Gaskraftwerke reaktiviert und weiterbetrieben werden, sollen Millionen von Hauseigentümern von der Bun­desregierung zu Zwangsmodernisierungen ihrer Heizungsanlagen gezwungen werden. Dies ist undemokratisch und unsozial. Bereits jetzt ist absehbar, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger einen Heizungsaustausch trotz Übergangsfristen und pauscha­lierter Förderung nicht leisten können. Der CGB warnt bereits jetzt vor Mieterhöhungen infolge…

Neue Online-Wache für Bremen

Seit 2017 bietet die Polizei Bremen den Bürgerinnen und Bürgern an, bestimmte Strafanzeigen auch online zu erstatten. Heute wird die Bremer Onlinewache auf ein einheitliches Portal von elf Bundesländern überführt. Die zeitgemäße Weiterentwicklung sorgt für eine benutzerfreundlichere Anzeigenerstattung, eine Verbesserung der Barrierefreiheit (z.B. dank Vorlesefunktion) und es können mehr Delikte als bisher angezeigt werden. Die Ortspolizeibehörde Bremerhaven und die Polizei Bremen betrieben bisher zwei unterschiedliche Onlinewachen, doch im Rahmen des Online-Zugangsgesetzes (OZG) wird ab sofort eine landeseinheitliche Onlinewache angeboten. Neben Bremen nutzen zehn weitere Bundesländer das neue Portal, auf dem Anzeigen im Netz digital an die Polizei übermittelt werden können. Zu den Anzeigen können Nutzerinnen und Nutzer auch Dokumente, Screenshots und Bilder hochladen. Die erfassten Informationen werden datenschutzkonform und sicher übertragen. Neben dem Fahrraddiebstahl,…

Morgen Warnstreik beim TÜV

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft die Beschäftigten beim TÜV für Morgen zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Betroffen sind auch die Standorte in Niedersachsen und Bremen - es ist mit Einschränkungen bei den Angeboten des TÜV Nord zurechnen: Etliche TÜV-Stationen könnten geschlossen bleiben, die Kunden müssen mit längeren Wartezeiten oder Terminausfällen rechnen. Ver.di fordert eine Entgelterhöhung für die Beschäftigten von 12 Prozent ab 01. April 2023 bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Am ersten Verhandlungstermin haben die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt, der beim zweiten Termin unterbreitete Vorschlag sieht eine Laufzeit von drei Jahren vor. Nach mehreren Nullmonaten sollen die Tabellenentgelte in drei Schritten ab 01. September 2023 und ab 01. April 2024 um jeweils 2,7 Prozent steigen. Ab dem 1. April 2025 sollen sie um weitere 2,5 Prozent erhöht werden. Außerdem soll es drei Einmalzahlungen von je 500 Euro als Inflationsausgleichsprämie geben.…