Polizei schnappt Räuber nach Flucht mit Auto – Fahrer ohne Führerschein und unter Drogen

26. 12. 2021 um 10:36:49 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Am ersten Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) gegen 19.40 Uhr wurde ein 18 Jahre alter Bremer in der Neustadt überfallen. Der Räuber stieg anschließend als Beifahrer in ein Auto und flüchtete. Zwei 19 und 21 Jahre alte Tatverdächtige konnten kurze Zeit später nach einem Verkehrsunfall in Huckelriede gestellt werden. Teile der Beute befanden sich noch im Fahrzeug.

Wie die Polizei Bremen meldet, war der 18-Jährige am frühen Abend zu Fuß in der Erlenstraße unterwegs, als er von einem Unbekannten bedroht wurde. Nachdem er ihm Handy und Bargeld übergeben musste, stieg der Täter in ein am Fahrbahnrand wartendes Auto. Im Rahmen der Fahndung konnte der gesuchte Kleinwagen durch einen Streifenwagenbesatzung in der Neuenlander Straße ausfindig gemacht werden. Als die Einsatzkräfte das Fahrzeug anhalten wollten, ignorierte der VW Polo-Fahrer die Haltesignale und entzog sich der Kontrolle. Dabei missachtete er mehrere Verkehrsregeln. In einem Parzellengebiet an der Kattenturmer Heerstraße stieß das Auto schließlich gegen einen Baum und stoppte. Fahrer und Beifahrer konnten nach kurzer Flucht zu Fuß von den Polizisten gestellt werden.

Ohne Führerschein und unter Drogen mit geklauten Kennzeichen unterwegs

Der 19-jährige Fahrer war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und stand nach eigenen Angaben unter Drogeneinfluss. Die am Wagen angebrachten Kennzeichen waren als gestohlen gemeldet. Beim Fahrer wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Auf den 21-jährigen Beifahrer passte die Täterbeschreibung zur Raubtat. Bei seiner Durchsuchung fanden die Polizisten Cannabis. Das geraubte Handy konnte im Fußraum des Polos aufgefunden werden. Die Sachen wurden als Beweismittel beschlagnahmt. Der VW wurde sichergestellt und abgeschleppt.

Die Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen. Es wurden neben den Verkehrsdelikten unter anderem auch Anzeigen wegen Raubes und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gefertigt. Die Ermittlungen dauern an.




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