Individuelle Leistungen für Behinderte: Bremen kooperiert mit Niedersachsen

12. 04. 2019 um 12:08:46 Uhr | BremenNews-Redaktion
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„B.E.Ni Bremen“, so soll das neue Bedarfsermittlungsprogramm für Menschen mit Behinderungen in der Hansestadt heißen. Durch das Modell sollen Leistungen individuell auf den einzelnen Menschen zugeschnitten werden. Senatorin Stahmann begrüßt dabei die Kooperation zwischen Niedersachsen und Bremen.
 
„Mit dem Instrument zur individuellen Bedarfsermittlung kommen wir dem Anspruch des neuen Bundesteilhaberechts nach, alle Hilfen an den Bedarfen des Einzelnen auszurichten“, so Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport. Dieses Modell wird bereits seit Anfang 2018 in Niedersachsen angewandt, durch „B.E.Ni” sollen Menschen mit Behinderungen ihre Ansprüche gegenüber dem Sozialstaat individuell formulieren können und dadurch eine passgenaue Bedarfsermittlung entstehen. In Bremen soll „B.E.Ni Bremen“ nach und nach bis zum Jahr 2023 in Kraft treten.
 
Bremen wird dabei die Kernelemente des Originalmodells übernehmen, jedoch in Zusammenarbeit mit Vertretern von Behindertenverbänden aus Bremen modifizieren. Dadurch soll die Bremer Variante auch auf bremische Bedürfnisse maßgeschneidert sein. Der Grundgedanke von „B.E.Ni.“ ist der, dass Menschen mit Behinderungen in einem einzigen Verfahren Bedürfnisse aller Lebensbereiche abklären können. Sei es die Wohnsituation, der Arbeitsplatz, die sozialen Kontakte zu Familien und Freunden oder die Freizeitgestaltung. „Da geht es um Fragen wie: Wie möchten Sie leben, wer oder was hilft Ihnen dabei, welche Unterstützung und Assistenz benötigen Sie, und wer soll sie erbringen?“, so Senatorin Stahmann.
 
Dadurch soll das Bundesteilhabegesetz eingehalten und umgesetzt werden und behinderte Menschen selbst entscheiden können, wie sie leben und am gesellschaftlichen Leben teilhaben möchten.
 





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