Fußballspruch des Jahres 2018 – Fans des SV Werder Bremen nominiert

12. 09. 2018 um 15:50:10 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Auch in diesem Jahr kürt die Deutsche Akademie für Fußballkultur den Fußballspruch des Jahres. Unter den Top 11 hat es unter anderem ein Plakat der Fans der Grün-Weißen geschafft. Darin kritisieren die Anhänger die Intransparenz des Videoschiedsrichters.
 
„Videoschiri, wir wissen nicht, wo Dein Auto steht.“ – mit diesem Spruchband schafften es die Fans der Werderaner unter die letzten elf Nominierten für den Fußballspruch des Jahres. Mit dem Banner kritisierte das Publikum den Einsatz des Videoschiedsrichters in der letzten Saison. Doch die Konkurrenz um den Titel „Fußballspruch des Jahres 2018“ ist groß, unter anderem ist auch der Ex-Bremer Nils Petersen nominiert.
 
Dieser gab einen ehrlichen Einblick in sein Innenleben und bilanzierte: „Salopp gesprochen, verblöde ich seit zehn Jahren, halte mich aber über Wasser, weil ich ganz gut kicken kann.“ Kevin-Prince Boateng ist gleich zweimal nominiert, auch Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat es mit einer „leicht abgewandelten“ Redewendung unter die letzten Nominierten geschafft. Der letzte Sieger der mit Bremen zu tun hat, war 2015 Sebastian Prödl: „München ist wie ein Zahnarztbesuch. Muss jeder mal hin. Kann ziemlich weh tun. Kann aber auch glimpflich ausgehen.“ Der Sieger im Jahr 2018 wird am 26. Oktober verkündet.
 
Hier alle Nominierten:
 
„Videoschiri, wir wissen nicht, wo Dein Auto steht“
Fans des SV Werder Bremen
 
„Das ist so, wie wenn man in der Kreisklasse aufsteigt, nur vielleicht etwas gedämpfter.“
Thomas Müller über die Feier des FC Bayern nach dem vorzeitigen Gewinn der Meisterschaft am 29. Spieltag
 
„Anspruchsvolle Fans suchen motivierte Mannschaft.“
Fans des VfL Wolfsburg über die enttäuschende Saison
 
„Bruder, schlag den Ball lang!“
Kevin-Prince Boateng & Ante Rebic über die Taktik der Eintracht aus Frankfurt im Pokalfinale gegen den FC Bayern München
 
„Die Schweden sind wie die Mittdreißiger in der Disco: Hinten reinstellen und warten, ob sich was ergibt.“
Thomas Hitzlsperger über das WM-Spiel Schweden gegen Deutschland
 
„Stark! Ein Tor gemacht, eins vorbereitet.“
Felix Kroos über die Leistung seines Bruders Toni, nachdem dieser ein Gegentor durch einen Pass eingeleitet und später den Siegtreffer erzielt hatte.
 
„Das ist hier alles keine Zeitlupe, das sind reale Bilder.“
Béla Réthy über die Leistung der deutschen Nationalmannschaft gegen Südkorea
 
„Bitte bleiben Sie in der Halbzeit auf Ihren Plätzen, sonst könnten Sie ein Tor verpassen.“
Fans des SC Freiburgs in Bezug auf den nachträglich verhängten Halbzeit-Elfmeter beim Spiel in Mainz
 
„Salopp gesprochen, verblöde ich seit zehn Jahren, halte mich aber über Wasser, weil ich ganz gut kicken kann.“
Nils Petersen
 
„Wäre, wäre, Fahrradkette.“
Lothar Matthäus
 
„Es kommt mir vor, als ob wir mehr gegen Pyrotechnik kämpfen als gegen Rassismus.“
Kevin-Prince Boateng
 





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