„Für mich war das selbstverständlich“ – 21-Jähriger zeigt tolle Zivilcourage

15. 01. 2019 um 14:58:46 Uhr | BremenNews-Redaktion
Werbung
Werbung
fotoboxen-bremen.de
Werbung
Werbung
Werbung

Vor genau einer Woche, am 8. Januar, sorgte der couragierte Einsatz eines 21-Jährigen für zahlreiche positive Kommentare auf unserer Facebookseite. Wir sprachen heute mit dem hilfsbereiten jungen Mann über den Vorfall, er erläuterte uns wie die „Verfolgungsjagd“ ablief und wie die Reaktionen auf seinen Einsatz waren.

„Für mich war das selbstverständlich, so wurde ich erzogen“, erklärt uns Timur R. in unserem Telefon-Interview. Der 21-Jährige war letzte Woche auf dem Nachhauseweg, als ihm vor dem Hauptbahnhof eine laut schreiende Frau auffiel. Diese schrie, dass ihr soeben das Portemonnaie gestohlen wurde. „Die Dame war hilflos und älter, ich habe instinktiv gehandelt und sofort versucht die Täter-Verfolgung aufzunehmen“, so Timur R. Nachdem er das Trio im Gustav-Deetjen-Tunnel aus den Augen verlor, musste er nochmal zurückfahren und sich eine Beschreibung der Täter geben lassen.

Anschließend beobachtete er die Täter aus sicherer Entfernung und alarmierte die Polizei. Dabei handelte er vorschriftsmäßig und sprach die Täter nicht an. „Heutzutage weiß man nie was die Täter in den Taschen haben“, so der 21-Jährige. Besonders bemerkenswert: Der 21-Jährige leidet aktuell unter einer Verletzung. Dies hinderte ihn jedoch nicht an der Verfolgung.

Die Reaktionen auf seine Tat sind natürlich positiv, seine Familie und Freunde seien sehr stolz auf ihn und diese besondere Aktion. Sogar der Pressesprecher der Bundespolizei Bremen, Holger Jureczko, rief persönlich bei Timur an und bedankte sich für die Hilfe. Gleichzeitig machte er ihm eine Bewerbung bei der Polizei schmackhaft. Ein Angebot, was auf offene Ohren trifft. „Ich wollte schon als Kind zur Polizei, ich helfe schon immer gerne Leuten!“, erklärt der couragierte Mann.





Kommentar schreiben




Ihre Kommentare