Freizeitbad Vegesack: Teilneubau und Sanierung

01. 09. 2021 um 08:36:30 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Der Senat hat gestern dem Teilneubau und der Sanierung des Freizeitbades Vegesack in der vom Ortsbeirat gewünschten Variante zugestimmt – also inklusive Freibad und Kleinkindbereich anstelle eines Ganzjahresaußenbeckens.

Eine Schätzung aus dem Jahr 2019 hatte zunächst einen Kostenrahmen von 20,5 bis 23 Millionen Euro vorgesehen, mittlerweile werden 33,9 Millionen für die Baumaßnahme veranschlagt. Die Steigerung habe unterschiedliche Gründe, erläutert Senatorin Stahmann: “Zum einen setzen wir mehr um als ursprünglich geplant. Es wird zum Beispiel zwei zusätzliche Bahnen geben, weil das in der Bürgerbeteiligung so gewünscht wurde. Der Saunabereich wird komplett neu konzipiert, anstatt nur zu sanieren. Das Kursbecken wird ebenfalls größer. Außerdem kommen wir dem Wunsch des Stadtteils nach, den Bau in mehreren Abschnitten nacheinander zu realisieren, um eine komplette Schließung zu verhindern.”

Schadstoffe in der Bausubstanz

Neben der angepassten Planung sind aber auch technische Herausforderungen für die Mehrkosten verantwortlich. Eine genauere Analyse hat ergeben, dass deutlich mehr Schadstoffe im Gebäude verbaut sind als zunächst angenommen. Hinzu gesellen sich allgemeine Baukostensteigerungen, wie sie derzeit bei allen Bauvorhaben vorkommen. “Eine ansprechende und moderne Badinfrastruktur ist nicht für kleines Geld zu haben. Aber die Investitionen sind absolut gerechtfertigt”, betont Senatorin Stahmann. “Schwimmbäder sind Orte der Begegnung und steigern die Lebensqualität unserer Stadt. Außerdem sollen alle Kinder die Möglichkeit haben, schwimmen zu lernen. Der Bremer Norden mit seinen 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern braucht ein modernes und großzügiges Bad, das als Sportstätte und als Freizeiteinrichtung gleichermaßen taugt.” Ganz alleine muss Bremen die Kosten übrigens nicht aufbringen: 3 Millionen Euro konnten aus dem Bundesprogramm “Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur” eingeworben werden.




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