Bremer Krankenhäuser suchen Unterstützung – Auch Zivildienstleister und FSJler sollen mit anpacken

23. 03. 2020 um 13:09:42 Uhr | BremenNews-Redaktion
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In Zeiten der Corona-Krise wird gerade in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen jede helfende Hand benötigt. Aus diesem Grund hat die Gesundheitsbehörde Bremen alle Menschen mit einem beruflichen Hintergrund im Gesundheitswesen dazu aufgerufen, sich freiwillig zu melden, um im Notfall Unterstützung leisten zu können.

Noch sei die Situation rund um Corona in den Bremer Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen zwar angespannt, aber zu bewältigen, so die Gesundheitsbehörde. Allerdings bereite man sich bereits darauf vor, dass es in Zukunft zu massiven Personalengpässen kommen könnte. Um einer solchen Notsituation schon jetzt vorzubeugen, ruft die Behörde Personen mit Vorerfahrung im Gesundheitswesen dazu auf, sich freiwillig als Unterstützung zu melden.

Auch Zivildienstleister und FSJler sind gefragt

Gesucht werden Menschen, die eine Ausbildung im pflegerischen Bereich beziehungsweise einem anderen Gesundheitsberuf absolviert haben oder Kenntnisse durch zum Beispiel ein freiwilliges soziales Jahr oder den Zivildienst erworben haben.

Wer diese Voraussetzung erfüllt und in Zeiten der Krise helfen möchte, kann sich per E-Mail an wir-helfen@gesundheit.bremen.de wenden. Angegeben werden müssen:

  • Name
  • Alter
  • Berufsabschluss und Anzahl der Berufsjahre
  • Früherer Einsatzort und Zeit seit seiner letzten Berufstätigkeit
  • Telefonnummer
  • Adresse (für einen wohnortnahen Einsatz)
  • Wunsch Einsatzort (z.B. Krankenhaus, Pflegeeinrichtung (stationär/ambulant))
  • Aktuelle Beschäftigungssituation

Es besteht keine Verpflichtung

Wer sich bei der Behörde meldet, geht nicht sofort eine Verpflichtung ein. Auch ist nicht klar, ob und wann ein Einsatz tatsächlich nötig wird. Die Behörde möchte zunächst einen Einblick bekommen, wie viele Helfer aus Gesundheitsberufen im Notfall zur Verfügung stünden. Prinzipiell sollen arbeitsrechtliche Bedingungen für alle zufriedenstellend gelöst werden, so die Gesundheitsbehörde.

Herzlich willkommen sind auch allgemeine Hilfsangebote – etwa zur Unterstützung der jetzt sehr geforderten Berufsgruppen. Sie können diese z.B. an die Freiwilligenagentur (www.freiwilligen-agentur-bremen.de) oder die Diakonie (www.diakonie-bremen.de/engagieren-und-helfen/nachbarschaftshilfe.html) richten. Weitere Koordinierungsstellen können sich unter o.g. Mailadresse ebenfalls melden, um über die Behörden bekannt gemacht zu werden.

Bild: In Zeiten der Corona-Krise benötigen die Bremer Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen jede helfende Hand.




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