“Bremen-Band” als Kontrolle der 2G-Regelung

10. 12. 2021 um 09:15:31 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Seit Montag gilt in Bremen die 2G-Regelung auch für den Einzelhandel. Wie bereits angekündigt, wird zur Kontrolle nun eine Bänderregelung umgesetzt, wie man sie schon vom Weihnachtsmarkt und dem Schlachtezauber kennt.

In Geschäften, der Gastronomie, dem öffentlichen Nahverkehr, den Kultureinrichtungen, beim Friseur und auf dem Weihnachtsmarkt haben bekanntlich nur nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt. Da dies schwer zu kontrollieren ist, werden neben dem Band “Weihnachtsmarkt und Schlachtezauber” nun auch die Bänder der Bremer Gastro Gemeinschaft e.V. “BGG Gastronomie? – ABER SICHER! 2GCheck” und ab der kommenden Woche das Bremen-Band “Bremen erleben – 2G-Check” zum Einsatz kommen. Insgesamt sind im ersten Schritt über eine Million Bänder bestellt, die Auslieferung erfolgt bereits.

Das Leben in komplizierten Zeiten etwa unkomplizierter machen

Die Bänder erbringen den durch die Ordnungsbehörden anerkannten Nachweis, geimpft oder genesen zu sein. Das Vorzeigen des Bandes ermöglicht für ganz Bremen den einfachen Zugang zu Geschäften und Einrichtungen, für die eine 2G-Nachweispflicht besteht. Selbstverständlich ist aber auch weiterhin in den Geschäften und sonstigen Einrichtungen die mittlerweile bereits geübte 2G-Prüfung für das einmalige Betreten möglich. Die Gültigkeit der Bänder unterliegt keiner zeitlichen Begrenzung, so lange sie unbeschädigt sind. “Wir wollten eine schnelle, unkomplizierte und sichere Lösung für die 2G-Kontrolle, um den Bürgerinnen und Bürgern den Besuch der Gastronomie, das Einkaufen oder den Besuch kultureller Einrichtungen zu ermöglichen. Die Bremen-Bänder machen in komplizierten Zeiten das Leben etwas unkomplizierter”, sagt Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa. “Und nicht zuletzt sichern wir Arbeitsplätze, wenn das öffentliche Leben weiter stattfinden kann. Gerade die Beschäftigten in der Gastronomie, der Kultur und der Veranstaltungsbranche leben schon fast zwei Jahre mit großen Einkommenseinbußen.”

Um die Sicherheit zu gewährleisten, verpflichten sich die Vergabestellen zu ordnungsgemäßen Kontrollen. Die Überprüfung des Genesenen- und Impfstatusses wird durch verantwortliche Personen nach einem einheitlichen Maßstab durchgeführt. Hierfür wird eine Anleitung für die 2G-Kontrolle zur Verfügung gestellt. Bei der Ausgabe des Bremen-Bandes erfolgt eine Registrierung der ausgegebenen Bänder anhand einer fortlaufenden Nummer. Das persönliche Anlegen des Bandes erfolgt unter Aufsicht. Die Verteilung der kostenfreien Bänder erfolgt unter anderem durch die Mitglieder der City- und Stadtteilinitiativen, der Bremer Gastro Gemeinschaft e.V., der DEHOGA und durch teilnehmende Einkaufszentren und Shopping-Center. Das Bremen-Band wird durch die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa beschafft. Neben den Ausgabestellen des Weihnachtsmarktes und des Schlachtezaubers in der Innenstadt werden ab der kommenden Woche Ausgabestellen für das Bremen-Band im Viertel und in Vegesack geschaffen. Zusätzlich werden der Einzelhandel, die Gastronomie, Hotels und Kultureinrichtungen in die Ausgabe der Bänder eingebunden.

Ein pragmatischer Weg

Aus Sicht von Dr. Matthias Fonger, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven, ist die Ausweitung der Nutzung der Armbänder als Lösung zum Umgang mit den Corona-Kontrollen im Einzelhandel, der Gastronomie und weiteren Einrichtungen ein pragmatischer und angesichts der erforderlichen Einschränkungen ein gangbarer Weg: “Wir müssen alles dafür tun, dass die Unternehmerinnen und Unternehmer möglichst gut durch die kommenden Wochen und das für sie so wichtige Weihnachtsgeschäft kommen. Dafür ist die Ausgabe der Bändchen an zentralen Stellen hilfreich, um den Handel, die Gastronomie und weitere Dienstleister zu entlasten und den Kundinnen und Kunden wiederholte Kontrollen zu ersparen. Bei weitem nicht jeder Anbieter kann es personell leisten, am Eingang zusätzliche Kontrollen bereitzustellen. Die Bänder-Regelung ist hier ein pragmatischer Weg, weil sie es den Unternehmerinnen und Unternehmern erleichtert, sich auf ihre Kundinnen und Kunden zu konzentrieren, ohne die wichtige Sicherheit zu vernachlässigen.”

Bild: Hat bereits über eine Million Bänder bestellt: Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt




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