Der hanseatische Premium-Korn „Nork“ – vom Schützenfest zum Szenegetränk

25. 07. 2017 um 12:11:47 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Johann Dallmeyer, Lars Mehlhop-Lange und Ann-Katrin Dallmeyer kommen aus dem Bremer Umland und haben sich letztes Jahr gedacht, dass Korn mehr drauf hat, als nur als Herrengedeck und auf Schützenfesten ausgeschenkt zu werden. Sie haben sich das Ziel gesetzt, Korn wieder salonfähig zu machen und ein Szenegetränk zu entwickeln. Mit elegantem Design, Handarbeit und einer Brennerei in Scheeßel haben sie bereits rund 1.500 Flaschen des neuen Produkts „Nork“ verkauft.

In immer mehr Bars, Kneipen und in ausgewählten Einzelhandelsgeschäften wird der hanseatische Korn „Nork“ ausgeschenkt. „Nork“ ist ein Premium-Korn mit einem durchaus stolzen Preis. Knapp 30 Euro kostet die Flasche. Der Korn soll nicht nur mit dem modernen Flaschen- und Etikettendesign punkten, sondern natürlich vor allem mit dem Geschmack. „Unser Korn hat einen ganz eigenen Geschmack mit einer leichten Süße und einem malzigen Aroma. Er ist präsent, aber nicht aufdringlich“, umschreibt einer der drei Gründer, Lars Mehlhop-Lange.
 

Mittlerweile ist die sechste Produktion angelaufen

Die erste in Auftrag gegebene Charge betrug 300 Flaschen. Im Oktober 2016 wurde der Korn mit zwei Partys in Bremen und Hamburg feierlich in ausgesuchten Szenebars eingeführt. Mittlerweile ist die sechste Produktion angelaufen. Jeweils zwischen 300 und 370 Flaschen werden abgefüllt und gehen in den Umlauf.
 

Mit Crowdfunding an den Start

Mit einer Crowdfunding-Kampagne auf der regionalen Bremer Plattform „Schotterweg“, die durch die BAB – die Förderbank für Bremen und Bremerhaven und die WFB Wirtschaftsförderung Bremen in Kooperation mit Startnext betrieben wird, haben die „Nork“-Macher im vergangenen Jahr ihre letzte finanzielle Lücke geschlossen, bevor es an die Produktion ging. Insgesamt 1.700 Euro wollten sie einsammeln, am Ende war es mit knapp 5.300 Euro ein Vielfaches.
 

Nächster Schritt

„Nork soll kein Massenprodukt werden, aber es geht darum, die Produktion und das Lager zu optimieren. Wir haben uns alles selber angeeignet, werden aber, wenn es so weiterläuft, größere Kapazitäten brauchen“, sagt Mehlhop-Lange.
 

V.l.n.r.: Johann Dallmeyer, Lars Mehlhop-Lange und Ann-Katrin Dallmeyer wollen Korn von seinem verstaubten Image befreien. © Nork GbR





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