Wenn es finanziell eng wird in der Corona-Krise

06. 09. 2021 um 08:46:12 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Die Corona-Pandemie ist auch in finanzieller Hinsicht für viele Menschen eine große Belastung. Um die Situation von Verbraucherinnen und Verbrauchern mit zu hohen Schulden zu verbessern, veranstaltet die Senatorin für Verbraucherschutz in Zusammenarbeit dem Fachzentrum Schuldenberatung im Lande Bremen e.V. und der Verbraucherzentrale Bremen e.V. den Online-Dialog “Knapp bei Kasse? Wenn es finanziell eng wird in der Corona-Krise”.

Bereits im letzten Jahr wurde die Restschuldbefreiung bei Verbraucherinsolvenzen von sechs auf drei Jahre verkürzt. Bei der Verbraucherzentrale Bremen wurde im ersten Quartal 2021 außerdem ein deutlich gestiegener Beratungsbedarf registriert. Vor allem im Bereich des Verbraucherrechts gab es mehr Anfragen, zu einem großen Teil betrafen diese den Bereich der Stromsperren. Hier fanden mehr als viermal so viele Beratungen statt wie noch 2020. Insgesamt sind die Beratungsangebote der Verbraucherzentrale Bremen im Rahmen der Corona-Pandemie deutlich gestiegen. Um über Geldprobleme und Überschuldung zu informieren, findet die Veranstaltung unter dem Motto “Knapp bei Kasse? Wenn es finanziell eng wird in der Corona-Krise”am 9. September 2021 von 16 bis 17.15 Uhr statt. Es wird darüber informiert, welche typischen Warnsignale es vor finanzieller Not gibt, wo man Hilfe erhalten kann, welche Möglichkeiten es gibt, wenn man keinen Kredit erhält, und was eine Verbraucherinsolvenz ist.

Das Programm

  1. Schuldenprävention und Warnsignale – die Schuldenfalle verhindern
    Annabel Oelmann, Verbraucherzentrale Bremen
  2. Schuldnerberatung und Verbraucherinsolvenz – Hilfe aus der Schuldenfalle
    Frank Lackmann, Fachzentrum Schuldenberatung im Lande Bremen
  3. Im Gespräch
    Beantwortung von Publikumsfragen aus dem Online-Chat durch unsere Referentinnen und Referenten

Die Veranstaltung ist öffentlich und findet online statt.  Unter folgenden Link kann man sich kostenlos anmelden: www.verbraucherzentrale-bremen.de/verbraucherzentrale/onlinevortrag-knapp-bei-kasse-56914 Eine anonyme Teilnahme ist möglich, indem sich mit der E-Mail-Adresse und einem Pseudonym angemeldet wird. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Internetseite der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz: www.gesundheit.bremen.de/verbraucherschutz/dialog-verbraucherschutz/9-september-2021-knapp-bei-kasse-wenn-es-finanziell-eng-wird-in-der-corona-krise-37948

Symbolbild: Knapp bei Kasse oder gar überschuldet? Kommenden Donnerstag verspricht ein Online-Dialog wichtige Informationen zur Verbesserung der finanziellen Situation Robert Kneschke / Fotolia




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