Ab Montag Warnstreiks in Bremen

12. 11. 2021 um 09:21:52 Uhr | BremenNews-Redaktion
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In der Tarifrunde Länder koppelt die Arbeitgeberseite ein Entgegenkommen an Veränderungen im Manteltarifvertrag, dem sogenannten Arbeitsvorgang. Doch die stellen in den Augen der Gewerkschaft ver.di einen Angriff auf das Eingruppierungssystem dar.

Meike Brasche, Nicole Wolst und Phillip Bergstedt vom Gesundheitsamt Bremen beschreiben die Situation so: „Wir arbeiten seit fast 2 Jahren an vorderster Front der Pandemiebekämpfung. Dafür erwarten wir endlich gebührend Anerkennung und Respekt. Der Öffentliche Gesundheitsdienst geht seit Jahren auf dem Zahnfleisch und muss jetzt gestärkt werden. Für die Gesundheit der Bremer Bevölkerung!“ Martina Bartels vom Amt für Soziale Dienste betont: „In dieser Tarifrunde ist es besonders wichtig, auf die Straße zu gehen, um der Arbeitgeberseite deutlich zu machen, dass sie die Finger von den Arbeitsvorgängen lassen sollen! Angesichts der besonders herausfordernden Zeit, wäre es seitens der Arbeitsgeber angebracht, den Kolleginnen und Kollegen des öffentlichen Dienstes mehr Respekt und Anerkennung zu zollen.“

Ganztägige Warnstreiks im öffentlichen Gesundheitsdienst

ver.di hat sich deshalb entschieden, für ihre Forderungen in Bremen ab Montag, 15. November bis Donnerstag 18. November zu ganztägigen Warnstreiks aufzurufen. Die Streikaufrufe richten sich an Tarifbeschäftigte, Auszubildende und Praktikant*innen. Es handelt sich um die Landesbeschäftigte der Freien Hansestadt Bremen, der Hochschulen, Schulen sowie im Land Bremen zahlreicher Träger der sozialen Arbeit. In Bremen sind rund 29.000 Menschen (ca. 14.000 Tarifbeschäftigte und ca. 14.000 Beamt*innen in) von der aktuellen Tarifrunde betroffen. Für sie fordert ver.di:

  • Erhöhung der Tabellenentgelte um 5 %, mindestens aber um 150 Euro monatlich,
  • Erhöhung der Entgelte der Auszubildenden, Studierenden, Praktikant*innen um 100 Euro monatlich,
  • Laufzeit 12 Monate,
  • Weitere Erwartungen wie Tarifeinbindung für die Studentischen und Wissenschaftlichen Hilfskräfte



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