Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus – Gedenkveranstaltung am 25. Januar

12. 01. 2018 um 15:09:43 Uhr | BremenNews-Redaktion
Werbung
Werbung
Werbung
fotoboxen-bremen.de
Werbung
Werbung

Am 27. Januar 1945 wurden die Gefangenen des Konzentrationslager Auschwitz befreit. Rund um diesen geschichtsträchtigen Tag wird den Opfern des Nationalsozialismus gedacht. Zwischen dem 10. Januar und dem 13. März finden über 45 Veranstaltungen statt, die sich mit dem Thema Nationalsozialismus auseinandersetzen und den Opfer gedenken.
 
„Ich habe Angst, Auschwitz könnte nur schlafen“ – diesen Titel trägt der Vortrag des Ehrengast Petra Rosenberg. Rosenberg ist Mitglied im Verein der Sinti und Roma Berlin Brandenburg und möchte den Vortrag als Gedenkstunde nutzen, um an die Ankunft des ersten Transports mit Sinti und Roma im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau zu erinnern. Neben diesem Vortrag sind weitere Veranstaltungen und eine Ausstellung im Wallsaal der Stadtbibliothek der Verfolgung und Ermordung von Sinti und Roma gewidmet.
 
Weitere Programmpunkte im Laufe der nächsten Wochen sind beispielsweise eine Medieninstallation im Forum Kirche in der Holleralle. An der dortigen Villa am Bürgerpark wurden während der Reichsprogromnacht verschiedene SA-Gruppen befehligt. Die jüdische Gemeinde widmet einen Vortrag von Ulrich Sahm der deutsch-israelischen Beziehung nach dem zweiten Weltkrieg.
 

“Bremen ist weit entfernt von einem Schlussstrich”

„Das Programm zum 27. Januar hat eine lange Tradition und zeigt, wie vielfältig und aktiv die Erinnerungslandschaft in Bremen ist”, erklärt Thomas Köcher, Leiter der Landeszentrale für politische Bildung. Tobias Peters, Sprecher des Vereins Erinnern für die Zukunft e.V. wertet die zahlreichen Veranstaltungen rund um dieses Thema als positives Signal. „Das gesellschaftliche Engagement hinter dem Programm zeigt, dass Bremen weit entfernt von einem Schlussstrich unter die Vergangenheit ist“, erklärt er. In diesem Jahr wird das Programm von der Landeszentrale für politische Bildung und dem Verein „Erinnern für die Zukunft e.V.“ organisiert.
 
Symbolfoto: In verschiedenen Vorträgen und Veranstaltungen wird den Opfern des Nationalsozialismus gedacht.





Kommentar schreiben




Ihre Kommentare