Zentrale Hotline für die Corona-Warn-App ist eingerichtet – Warnung verleiht Anspruch auf Test

26. 06. 2020 um 13:04:35 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Seit kurzem wurde in Bremen eine zentrale Hotline geschaltet, die für Tests rund um die Corona-Warn-App dienen soll. Von der App, die vor zehn Tagen am Dienstag, 16. Juni, zur Verfügung gestellt wurde, gingen im Bundesgebiet erste Warnmeldungen ein. Bürger der Wesermetropole können bei einer Warnung das Bürgertelefon anrufen und weitere Informationen einholen. Personen, die eine Warnung erhalten, sind dazu berechtigt, sich auf das Coronavirus testen zu lassen.
 
Deutschlandweit luden bis gestern, 25. Juni, über zwölf Millionen Smartphones die Corona-Warn-App herunter. Sie misst den Abstand und die Begegnungsdauer zwischen Personen, die von ihr Gebrauch machen. Von der App wird eine Begegnung anonymisiert gespeichert, sofern die vom Robert Koch-Institut (RKI) bestimmten Abstands- und Zeitkriterien eingehalten werden. Nutzer werden von der App gewarnt, sobald sie sich in der Nähe einer Person befunden haben, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde und dieses Ergebnis in der App hinzugefügt hat.
 

Bürgertelefon unter 115 bereitet auf alles Weitere vor

Für Bremer, denen eine Warnmeldung geschickt, besteht die Möglichkeit, sich an das Bürgertelefon 115 zu wenden und Auskunft über das weitere Vorgehen zu erhalten, worauf der Senat hinwies.
Beraten werden sie dabei von eigens zu diesem Zweck geschulten Containment-Scouts, die aus der Erfahrung der vergangenen Wochen umfangreiche Antworten liefern können.

Schon die Warnmeldung durch die App stattet Personen mit dem Recht auf einen Test aus. Entsprechend können Menschen alternativ mit der Warnmeldung unmittelbar zur Corona-Ambulanz in der Messehalle 5 auf der Bürgerweide Kontakt aufnehmen und sich vor Ort testen lassen. Im Falle, dass Corona-Symptome wie zum Beispiel Fieber oder trockenen Husten verspürt werden, hat es allerdings nach wie vor Gültigkeit, zunächst den Hausarzt zu benachrichtigen, welcher die Testung in Auftrag gibt.
 

App soll als Hilfsmittel zur Eindämmung der Pandemie dienen

Natürlich ist die Corona-Warn-App auch in Bremen dazu gedacht, einen Beitrag zu leisten, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus‘ zu verhindern. „Mit der Corona-App haben wir ein weiteres Instrument, welches uns dabei unterstützen kann, Infektionsketten frühzeitig zu unterbinden. Um sie effektiv nutzen zu können, binden wir die Containment-Scouts in Bremen ein, die bereits Erfahrung darin haben, Infektionsketten zu unterbrechen“, erklärt Claudia Bernhard (Die Linke), Senatorin für Gesundheit, Verbraucherschutz und Frauen.
 

Hotline beim RKI ergänzt das Angebot

Mit sofortiger Wirkung wurde beginnend ab gestern die Erreichbarkeit der Containment-Scouts hergestellt. Diese besteht Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr unter 115. Zusätzlich wurde für technische Fragen eine zentrale Hotline beim RKI eingerichtet. Gestellt werden können diese Montag bis Samstag zwischen 7 und 22 Uhr unter 0800 754 0001 oder per E-Mail über coronawarnapp@rki.de.
 
Bild: Wer von der Corona-Warn-App eine Warnung bekommt, kann sich seit gestern in Bremen bei einer zentralen Hotline darüber informieren, was zu tun ist.




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