WM im Kopf, Straße im Blick

Tore, Emotionen und ausgelassene Stimmung gehören zu einer Fußball-WM einfach dazu. Wenn gejubelt wird, sind auch spontane Autokorsos im Bremer Stadtgebiet keine Seltenheit. Die Polizei bittet dabei aber um die Einhaltung einiger wichtiger Regeln.

Auch während eines Autokorsos gilt die Straßenverkehrsordnung: Ampeln bleiben rot, wenn sie rot sind, Sicherheitsgurte gehören angelegt und ausreichender Abstand zum Vordermann ist Pflicht. Das Sitzen oder Stehen auf Fahrzeugdächern oder Motorhauben, das Stehen in Fahrzeugen – etwa in Cabrios -, das Herauslehnen aus Fenstern oder Schiebedächern sowie das Zufahren auf Personen oder Personengruppen sind gefährlich und verboten.

Hupe ist kein Musikinstrument

Wer sein Fahrzeug in Fanfarben schmückt, sollte zudem darauf achten, dass Fahnen, Spiegelüberzüge oder andere Dekorationen die Sicht nicht einschränken und sicher befestigt sind. Schließlich soll die Fahne die eigene Mannschaft unterstützen – und nicht plötzlich den nachfolgenden Verkehr treffen. Auch die Hupe ist kein Musikinstrument. Missbräuchliches Hupen, unnötiges Hin- und Herfahren, der Einsatz von Lichthupe oder Warnblinklicht ohne Anlass sowie das Blockieren von Straßen oder Kreuzungen können geahndet werden.

Jubeln ist erlaubt, Akrobatik am Auto nicht

Die Polizei Bremen wird mögliche Feierlichkeiten begleiten und für einen sicheren Ablauf sorgen. Die Einsatzkräfte wollen mit Augenmaß handeln, bei gefährlichen Situationen oder erheblichen Verkehrsbehinderungen jedoch konsequent einschreiten. Kurz gesagt: Jubeln ist erlaubt – Akrobatik am Auto nicht.

Bildquelle: Fotolia

 

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