Wirtschaftsrat der CDU kritisiert neuen Feiertag – „Bremen kann sich das aktuell nicht leisten“

21. 06. 2018 um 14:01:33 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Gestern stimmte die Bremische Bürgerschaft für einen neuen Feiertag ab. Zukünftig ist der Reformationstag am 31. Oktober ein gesetzlicher Feiertag, für viele Arbeitnehmer eine positive Nachricht. Anders sieht das der Wirtschaftsrat der CDU. Sie kritisieren die Entscheidung und sprechen von einem „politisch motivierten Wählergeschenk“.
 
Als die Thematik eines möglichen neuen Feiertages im Herbst 2017 in Bremen aufkam, kritisierte der Wirtschaftsrat erstmals die Idee. Die Mitglieder halten auch jetzt an ihrer Meinung fest, sie sehen den Standortvorteil der norddeutschen und bremischen Region bedroht. Der Norden Deutschlands hat im Vergleich zu Süddeutschland insgesamt weniger gesetzliche Feiertage, der jetzt beschlossene Feiertag gehe zu 100% zu Lasten der Unternehmer und Arbeitgeber, erklärt der Landesvorsitzende des Wirtschaftsrates der CDU, Jörg Müller-Arnecke.
 
Zwar sei der Reformationstag auf Grund des historisch wichtigen Reformationsprozesses ein zu würdigender Tag, so Müller-Arnecke, wäre es aber ein mehrheitlicher Wunsch der Bevölkerung, diesen Tag als Feiertag zu zelebrieren, hätte die Diskussion auch bei anderen Feiertagen geführt werden müssen. Das jetzt der Reformationstag als dauerhafter Feiertag installiert wurde, ist aus Sicht des Rates falsch. Der Beschluss sei ein politisch motiviertes Wählergeschenk, eines das sich das Land Bremen aktuell nicht leisten kann.
 





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