Wie lief das Hochrisikospiel?

30. 08. 2021 um 08:40:08 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Mehrere hundert Polizistinnen und Polizisten waren gestern rund um das Spiel des SV Werder Bremen gegen den FC Hansa Rostock im Einsatz. Während die Grünen auf dem Rasen einen 3:0 Sieg holten, hatten die Blauen vor dem Stadion alle Hände voll damit zu tun, ein Aufeinandertreffen rivalisierender Gruppen zu verhindern.

Bereits um 10.15 Uhr hielten sich etwa 100 Personen nicht an das Fanmarschverbot: Eine Gruppe der Heimanhänger marschierte auf der Straße Vor dem Steintor und blockierte den Fahrzeugverkehr. Einsatzkräfte stoppten den Aufzug in der Hamburger Straße und veranlassten das regelkonforme Weitergehen in kleinen Gruppen. Am Mittag konnten dann mehrere Fahrzeugkonvois mit Rostocker Anhängern ohne Eintrittskarten bereits auf der Anreise lokalisiert werden. Die Polizei sperrte die Karl-Carstens-Brücke, sowie die Wilhelm-Kaisen-Brücke und kontrollierte Fahrzeuge und Insassen. Etwa 250 Auswärtige suchten das vom Stadion gegenüberliegende Weserufer auf, um ihre Mannschaft von dort lautstark zu unterstützen. Um ein Aufeinandertreffen der rivalisierenden Gruppen zu verhindern, wurde der Siewallfährverkehr vorübergehend eingestellt. Auch in Arbergen wurden Rostocker Anhänger gestoppt und kontrolliert. Insgesamt waren die Maßnahmen ein Erfolg, denn größere Auseinandersetzungen blieben aus, die Auswertung der Kontrollen dauert noch an.

Bild: Gestern gab es brenzlige Situationen rund um das Weser Stadion, doch rivalisierende Fan-Gruppen konnten getrennt werden Bildquelle: NonstopNews

 




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