Wie es mit dem Areal des Klinikums LdW in Bremen weitergehen soll

Die Schließung des Bremer Klinikums Links der Weser ist zwar bereits seit zwei Jahren beschlossene Sache. Der Widerstand der Bürgerinnen und Bürger im Bremer Süden ist allerdings längst nicht verstummt. Nun wurden der Gesundheitsdeputation Pläne zur künftigen Nutzung der Gebäude vorgelegt. Demnach sollen in einem Teil des Gebäudes Facharztpraxen und Beratungsangebote ihr Zuhause erhalten. Einziehen soll der Gesundheitsdienst, darüber hinaus soll im bisherigen Klinikum ein Medizinisches Versorgungszentrum eingerichtet werden. Den Kritikern genügt das keineswegs. Vielmehr sehen sie die medizinische Grund- und Notfallversorgung im  Quartier und weit darüber hinaus gefährdet.

Gemeinsam initiiert vom Betriebsrat und Anwohnern wurden inzwischen über 30.000 Unterschriften für eine Volksbegehren gesammelt, mit dem die Schließung des LdW weiterhin verhindert werden soll. sollte das Volksbegehren nach der für Freitag geplanten Übergabe der Unterschriften an die Landeswahlleiterin erfolgreich sein, könnte die komplette Angelegenheit nochmals neu aufgerollt werden müssen. In der Bürgerschaft müsste dann auf Basis veränderter Faktenlage erneut abgestimmt werden. Die GENO könnte in einem solchen Fall tatsächlich sämtliche Umstrukturierungspläne neu überdenken müssen. Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard, hatte den aktuellen Entwurf als „einen Prozess, der noch nicht da ist, wo sie ihn gerne hätte“ bezeichnet.

 

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((Beitragsbild oben: Der markante Haupteingang des LdW Bremen))

 

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