Autodiebstahl endet im Graben – Fahrzeug nach Unfall verwaist

22. 06. 2018 um 10:12:50 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Gestern Abend, 21. Juni, wurde die Feuerwehr und Polizei Bremen zu einem Verkehrsunfall in Walle gerufen. Dort lag ein SUV kopfüber in einem Wassergraben und musste durch einen Kran geborgen werden. Von den Insassen des Autos fehlte jede Spur, bei anschließenden Ermittlungen stellte sich heraus, dass das Auto gestohlen wurde.
 
Gegen 23:30 Uhr ging ein Notruf über einen Verkehrsunfall in der Waller Straße bei der Polizeidienststelle ein. Demnach sei ein SUV neben einer engen Straße verunglückt und kopfüber liegen geblieben. Als die Beamten an der Unfallstelle ankamen, war nicht zu erkennen ob sich noch Personen im Inneren befanden. Taucher gaben nach einem kurzen Einsatz Entwarnung. Dennoch sollte die Feuerwehr so schnell wie möglich das Auto bergen, dazu benötigten sie jedoch einen gut 30 Tonnen schweren Kran, um den SUV aus dem Wasser zu heben.
 
Problem hierbei: Die zu überquerende Brücke hin zum SUV konnte nur Fahrzeuge bis zu zwölf Tonnen tragen. Aus diesem Grund mussten die Einsatzkräfte einen kleineren Kran anfordern, selbst dieser hatte aber auf der engen Straße Probleme. Nachdem das Auto angehoben und keine Person im Wagen gefunden wurden, startete die Polizei eine Suchaktion. Um eventuell herausgeschleuderte Menschen zu finden, wurden die umliegenden Felder mit einer Wärmebildkamera durchsucht. Doch auch hier konnten keine Personen gefunden werden.
 
Nach anschließenden Ermittlungen stellte sich heraus, dass das Auto zuvor gestohlen wurde. Nach konkreten Hinweise, nahm die Polizei in Gröpelingen einen 35-jährigen Tatverdächtigen fest. Dieser versuchte zu diesem Zeitpunkt seine nassen und dreckigen Klamotten in der Waschmaschine zu reinigen. Er stand unter Alkohol- und Drogeneinfluss und wurde auf die Wache gebracht. Gegen ihn wurden Ermittlungen wegen Diebstahl, Trunkenheit im Verkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Führen eines KFZ unter berauschenden Mitteln und Unerlaubten Entfernen vom Unfallort eingeleitet.
 
Foto: NonstopNews





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