Warten bis Flasche leer: 100 Bremer können nicht in ihre Häuser

Bewohner der Neustadt brauchten Ende letzter Woche viel Geduld: Bereits am Donnerstagvormittag war es auf einer Baustelle zu einem Zwischenfall gekommen, der die stundenlange Evakuierung von 100 Menschen erforderlich machte. 

Eine Acetylen-Gasflasche war Leck geschlagen und hatte begonnen abzubrennen. Das Problem: Anders als normales Propangas, wo der Gashahn zugedreht werden kann und damit die Flamme erlischt, ist dies bei Acetylen nicht möglich. Ist die chemische Reaktion einmal in Gang gekommen, läuft sie weiter bis die Gasflasche leer ist. Und so lange droht erhebliche Explosionsgefahr.

Stunden bis zur Entwarnung

Es begann ein langwieriger Einsatz für Feuerwehr und DRK. Man kühlte die Flasche und legte einen Sicherheitsradius von 200 Meter fest, in dem sich niemand aufhalten durfte. Rund 100 Menschen mussten ihre Häuser verlassen und in einer nahen Hochschule ausharren bis die Gasflasche leer ging. Doch das dauerte: Auch nach vielen Stunden strömte weiterhin Gas aus und die Flamme loderte. Die Feuerwehr beobachtete die Szenerie mit einer Drohne aus der Luft. Auch der ÖPNV war in der Umgebung eingestellt, bis endlich am Freitag die ersehnte Entwarnung kam.

Bildquelle: NonstopNews

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert