Vermehrt falsche Polizisten, Bankmitarbeiter und Wasserwerker unterwegs
In mehreren Stadtteilen in Bremen waren am vergangenen Wochenende vermehrt Trickbetrüger unterwegs. Sie verschafften sich mit unterschiedlichen Vorgehensweisen Zutritt zu Wohnungen von meist älteren Menschen und erbeuteten Geld sowie Wertgegenstände.
Die Betrüger gaben sich am Telefon als Bankmitarbeiter und Polizisten aus und warnten vor verdächtigen Kontoüberweisungen von den Betroffenen. Um das Geld sowie weitere Wertgegenstände zu schützen, sollten die Opfer ihre EC-Karten sowie Schmuck und Bargeld übergeben. In weiteren Fällen gelangten die Betrüger unter dem Vorwand, die Wasserleitung prüfen zu müssen in die Wohnung von älteren Menschen. Dort lenkten sie die Bewohner ab, indem diese die Wasserhähne im Badezimmer aufdrehen und anschließend in verschiedene Räume gehen mussten. Währenddessen durchsuchten die Täter Schränke und Schubladen, machten Beute und verschwanden.
Warnung der Polizei
Die Polizei warnt erneut eindringlich vor Trickbetrügern: Oft wirken die Erzählungen sehr schlüssig und glaubwürdig. Lassen Sie nur Handwerker hinein, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind. Auch am Telefon ist Vorsicht geboten, denn die Kriminellen geben sich als Polizisten, Bankmitarbeiter oder Staatsanwälte aus, um in den Besitz von Geld und anderen Wertgegenständen ihrer Opfer zu gelangen. Geben Sie am Telefon daher niemals Auskunft über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse oder andere sensible Daten. Legen Sie gegebenenfalls einfach auf! Die Polizei wird Sie niemals nach Ihren Geld- oder Wertsachen fragen und um deren Herausgabe bitten – das tun nur Betrüger.
Sollten Sie sich unsicher fühlen oder glauben, Opfer eines Betrugsversuchs zu sein, rufen Sie die Polizei unter der Nummer 110 an. Wichtig: Beenden Sie das vorherige Gespräch, wählen Sie selbst, und benutzen Sie auf keinen Fall die Rückruftaste. Weitere Tipps und Hinweise gibt es beim Präventionszentrum der Polizei Bremen unter 0421 362-19003, bzw. unter www.polizei.bremen.de oder www.polizei-beratung.de.
Bildquelle: Markus Beck / Fotolia








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