Veralberung beim Internetflirt führt zu Schlägen und Tritten

28. 12. 2021 um 08:24:35 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Am Sonntagabend attackierten mehrere Männer in Habenhausen einen 22-Jährigen mit Fäusten und einem Schlagstock. Auch seine 18-jährige Freundin bekam einen Schlag ab. Beide wurden leicht verletzt. Zuvor hatten sie sich mit dem 18-jährigen Haupttäter auf einer Internetplattform einen kleinen Scherz erlaubt. Die Polizei nahm ihn und drei weitere Beschuldigte wenig später vorläufig fest.

Gegen 23:00 Uhr erschienen mehrere Unbekannte mit einem Mercedes an der Wohnanschrift der 18-Jährigen in der Staustraße. Das berichtet die Polizei Bremen. Demnach trat ihr 22-jähriger Freund vor die Tür, wo die Männer auf ihn einschlugen. Dabei verwendete der Haupttäter einen Schlagstock.

Der 22-Jährige rief seinen Schwiegervater um Hilfe, der nebenan wohnte. Am Boden liegend, schlugen und traten die Männer weiter auf seinen Körper ein. Sie ließen erst ab, als der 60-Jährige einen der Angreifer zur Seite schubste.

Anschließend liefen sie vom Grundstück, und hauten dabei seine Freundin um, sodass sie zu Boden fiel. Im weiteren Verlauf erhielt sie noch einen Hieb auf den Kopf mit einem Schlagstock.

Vorausgegangen war am Vormittag ein Flirt zwischen dem 18-jährigen Angreifer und der jungen Frau auf einer Internetplattform. Dann hat sich das Paar einen Scherz erlaubt, indem sich der 22-Jährige als seine Freundin ausgab und in ihrem Namen schrieb. Als der Schwindel aufflog, setzte sich der geprellte in seinen Wagen und suchte das Paar auf.

Bei dem Vorfall wurden die beiden leicht verletzt. Die Schwiegermutter notierte sich das Kennzeichen des Autos und alarmierte die Polizei.

Einsatzkräfte konnten den Mercedes an der Kreuzung Neuenlanderstraße/Georg-Wulf-Straße mit einem 18-jährigen und drei 19-jährigen Insassen stellen. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges fanden die Polizisten zwei Baseballschläger, einen Schlagstock und weitere Beweismittel.

 

Die Einsatzkräfte fertigten Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung. Zudem wurden die Smartphones der Tatverdächtigen beschlagnahmt und sie erhielten einen Platzverweis.

 




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