Archive - unsichtbar

Der Wandel zu digitalen Bezahlmethoden im Bremer Sport- und Veranstaltungsumfeld
Wer an Spieltagen oder bei Konzerten durch Bremen unterwegs ist, merkt schnell: Bargeld verliert an Bedeutung. Stattdessen prägen Kartenlesegeräte, Smartphones und Smartwatches das Bild an Kiosken und Einlässen. Der Wechsel kommt nicht plötzlich, sondern folgt veränderten Erwartungen der Besucherinnen und Besucher.
Gerade in einer urbanen Stadt wie Bremen ist der Anspruch hoch, Abläufe reibungslos zu gestalten. Lange Warteschlangen gelten als Ärgernis, spontane Käufe sollen ohne Umwege möglich sein. Digitale Bezahlmethoden werden deshalb zunehmend als selbstverständlicher Teil des Veranstaltungserlebnisses wahrgenommen.
Vorteile für Vereine und Fans
Für Veranstalter geht es dabei um mehr als Technik. Digitale Zahlungen beschleunigen Prozesse, reduzieren Kassenfehler und machen Einnahmen besser planbar. Gleichzeitig wächst bei vielen Fans der Wunsch nach Flexibilität, egal ob beim Getränkekauf oder bei digitalen Angeboten rund um den Sport.
Diese Offenheit gegenüber…

Kleingedrucktes im Blick: Weshalb eindeutige Vertragsbedingungen für Verbraucher zunehmend wichtig sind
Hand aufs Herz: Wie viele AGBs haben Sie in Ihrem Leben wirklich gelesen, bevor Sie auf "Akzeptieren" geklickt haben? Wer diese Frage mit "immer" beantwortet, liegt laut einer repräsentativen Bitkom Studie klar in der Minderheit. Über 2/3 der Befragten gaben an, die AGBs nur gelegentlich zu lesen - ein Viertel aller Teilnehmer gaben zu, dies nie zu tun. Dabei kann genau das später zu massiven Problemen führen, wenn es um Kündigungsfristen, Preisanpassungen oder Reklamationen geht. In Deutschland gelten seit Mai 2024 strengere Transparenzanforderungen für digitale Dienste, und auch Verbraucherschützer warnen: Nur wer das Kleingedruckte versteht, kann seine Rechte durchsetzen.
Die Änderungen im Jahr 2024
Die Bundesnetzagentur hat mit dem am 14. Mai 2024 in Kraft getretenen Digitale-Dienste-Gesetz neue Befugnisse erhalten. Sie überwacht jetzt, ob Online-Marktplätze, Buchungsportale und App-Stores ihre Geschäftsregeln klar und transparent darstellen. Änderungen an den AGB müssen…

Lichter, Märkte, Onlinekörbe: Das Weihnachtsgeschäft im Überblick
Das Weihnachtsgeschäft 2025 steht in Deutschland unter besonderen Vorzeichen. Während der Handelsverband Deutschland ein moderates Wachstum im Gesamtmarkt und eine etwas stärkere Entwicklung im Onlinehandel erwartet, zeigt sich der Adventsstart vielerorts verhalten. Preisaktionen, mobile Käufe und Online-Rabattwochen prägen das Verhalten vieler Kunden deutlicher als noch vor einigen Jahren. Gleichzeitig bemühen sich Städte und Initiativen bundesweit – darunter auch Bremen – darum, über Märkte, Programme und Sonderöffnungen zusätzliche Frequenz in die Innenstädte zu bringen.
Onlinehandel legt weiterhin zu
Bundesweit rechnet der HDE für das Weihnachtsgeschäft 2025, also für die Monate November und Dezember, mit einem Umsatz von rund 126 Milliarden Euro. Das entspricht einem nominalen Plus von etwa 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Deutlicher fällt die erwartete Entwicklung im Onlinehandel aus: Hier prognostiziert der Verband ein Wachstum von rund 3,3 Prozent. Schon…

Wirtschaft in Bremen: Wie geht es weiter?
Auch wenn die jüngste Ausgabe des bundesweiten Standortrankings leichte Verschiebungen zeigt, so gehört Bremen weiterhin zu den wirtschaftlich relevanten Standorten Deutschlands. Die Hansestadt punktet mit einer vielfältigen Unternehmenslandschaft, ist Heimat starker Traditionsbetriebe und überzeugt mit innovativen Projekten im Bereich der Innenstadtentwicklung. Ein Blick auf Zahlen, Strukturen und Schlüsselbranchen zeigt, wie solide das wirtschaftliche Fundament Bremens tatsächlich ist.
Bremen im Standortranking: Platzierungen ist trotz Rückgang solide
Sieht man sich das aktuellen Standortranking an, so hat Bremen 432,5 Punkte erreicht und liegt auf Platz 12. Das ist ein Rückgang um einen Platz gegenüber der letzten Auswertung. In Bremen sind 182 deutsche Top-Unternehmen ansässig, was im bundesweiten Unternehmensranking Platz 9 bedeutet. Bezogen auf die Bevölkerung entspricht das 31,54 Top-Unternehmen je 100.000 Einwohner. Bremen liegt damit deutschlandweit auf Platz 2249…

Intelligente Systeme im Mittelstand: Zukunftschance für Städte mit Tradition
In zahlreichen deutschen Städten prägen seit Jahrhunderten Handwerk, Maschinenbau und spezialisierte Industriezweige das wirtschaftliche Fundament. Diese Branchen sind nicht nur Identitätsstifter, sondern auch ein entscheidender Standortfaktor im internationalen Wettbewerb. Doch steigende Energiekosten, wachsende Regulierung und ein akuter Fachkräftemangel setzen die Betriebe unter Anpassungsdruck. Um zukunftsfähig zu bleiben, richten sich viele Unternehmen auf digitale Technologien aus, die über reine Effizienzsteigerung hinausgehen. Künstliche Intelligenz unterstützt inzwischen die vorausschauende Wartung komplexer Anlagen, automatisierte Fertigungslinien ermöglichen flexible Produktionsprozesse, und cloudbasierte Plattformen verbinden Lieferketten in Echtzeit. Gerade im Mittelstand eröffnet diese Entwicklung neue Horizonte.
Mittelstand als Innovationsmotor mit Wurzeln
Der deutsche Mittelstand ist seit Jahrzehnten das Rückgrat der Wirtschaft und gilt weltweit als Inbegriff…

Digitaler Wandel in Bremen: Alltag, Verwaltung und Teilhabe im Umbruch
Die Digitalisierung hat Bremen längst erfasst und prägt immer stärker das Leben in der Stadt. 2025 geht es dabei nicht nur um technische Innovationen, sondern auch um soziale Teilhabe, Verbraucherschutz und die Frage, wie Verwaltung und Wirtschaft mit globalen Veränderungen Schritt halten können. Projekte wie der KI-Assistent LLMoin oder das Netzwerk Digital-Fit-60+ zeigen, dass die Hansestadt auf unterschiedlichen Ebenen neue Wege einschlägt. Gleichzeitig stellt der digitale Verbraucheralltag in einer globalisierten Welt hohe Anforderungen an Bürgerinnen und Bürger, aber auch an lokale Anbieter, die mit internationalen Plattformen konkurrieren müssen.
Künstliche Intelligenz in der Bremer Verwaltung
Ein Beispiel für die konsequente Nutzung neuer Technologien ist die Einführung von LLMoin, einem speziell für die Verwaltung entwickelten KI-Assistenten. Das System unterstützt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Erstellung von Texten, der Zusammenfassung umfangreicher…

Gemeinsam am Spieltisch: Wie Bremen das Kartenspiel feiert
Brettspiele, Kartenspiele, Würfelrunden – in Bremen ist gemeinsames Spielen keine Nischenbeschäftigung, sondern ein fester Teil des sozialen Lebens. In einer Zeit, in der viele Freizeitaktivitäten digital und individuell geworden sind, wächst das Interesse an analogen Formaten. Ob im Sportverein, in der Volkshochschule oder an ungewöhnlichen Orten wie Theaterkantinen – überall in der Stadt trifft man sich regelmäßig zum gemeinsamen Spiel.
Spieleabend mit Struktur und Herz
Ein gutes Beispiel für diese lebendige Spielkultur ist der Spieleabend bei Bremen 1860. Der traditionsreiche Verein lädt jeden ersten Montag im Monat ab 18:30 Uhr zum offenen Spielabend in seine Vereinsgaststätte „Cool Down“ ein. Das Format richtet sich an alle ab 16 Jahren – Vereinsmitgliedschaft ist keine Voraussetzung.
In Kooperation mit dem Bremer Spieleladen „Highlander Games“ steht eine breite Palette an Brett- und Kartenspielen zur Verfügung. Von Klassikern wie Skat, Rommé oder…

