Unschöne Zwischenfälle beim Fahrradkorso von Werder-Anhängern
Vor dem ersten Heimspiel des SV Werder Bremen gegen Bayer 04 Leverkusen kam es am Samstagmittag zu mehreren unschönen Zwischenfällen im Zusammenhang mit einer Fan-Aktion.
Gegen 12:30 Uhr starteten rund 600 Anhänger des SV Werder Bremen am Unisee einen gemeinsamen Fahrradkorso in Richtung Weserstadion. Am Stern durchbrachen Teilnehmende zunächst eine Polizeiabsperrung und wurden anschließend im Bereich des Gustav-Deetjen-Tunnels am Hauptbahnhof von Einsatzkräften gestoppt. Hier kam es vereinzelt zu Zwangsmaßnahmen, da Personen erneut versuchten, eine Polizeikette zu durchbrechen.
Gewalt und Schlagstöcke
Nach Fortsetzung der Fahrt hielt sich der Tross nicht an die vereinbarte Route. Im Bereich der Sielwallkreuzung kam es in der Folge zu einem leichten Verkehrsunfall zwischen einem Radfahrer aus der Gruppe und einer Straßenbahn. Der Radfahrer schlug daraufhin gegen die Scheibe der Bahn, woraufhin der Fahrer ausstieg. Unmittelbar danach griffen mehrere Personen den Straßenbahnführer an und verletzten ihn. Die Polizei musste zu körperlicher Gewalt und Schlagstöcken greifen, um den Mann zu befreien. Darüber hinaus beleidigten Bremer Ultras Polizeikräfte, die aus Bayern zur Unterstützung nach Bremen gekommen waren, auf herabwürdigende Weise.










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