Umweltwächter starten wieder in Bremen-Nord
Seit Wochenbeginn sind fünf neue Umweltwächterinnen und -wächter in Bremen-Nord im Einsatz. Sie beseitigen selbst Abfälle im öffentlichen Raum, sensibilisieren aber auch durch persönliche Ansprache die Anwohnenden.
Das vom Arbeit und Lernzentrum e.V. (alz) koordinierte Projekt hat in vorherigen Durchgängen bereits erfolgreich Menschen im Bürgergeldbezug den Übergang in den ersten Arbeitsmarkt ermöglicht: Zuletzt wechselten Ende 2024 sechs von elf Umweltwächterinnen und -wächtern in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis, zwei begannen eine Umschulung.
Einsatz lohnt sich doppelt
Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, sagte bei der Begrüßung der neuen Umweltwächter: „Der Einsatz lohnt sich doppelt – für die Teilnehmenden und für die Stadt. Bei den Umweltwächtern sehen wir ganz konkret, dass Beschäftigungsförderung wirkt. Hier bekommen Menschen echte Chancen auf Teilhabe und Arbeit.“ Gleichzeitig profitierten auch die Bremerinnen und Bremer, betonte die Senatorin. „Die Menschen haben zusätzliche Ansprechpartnerinnen und -partner zum Thema Müllbeseitigung und Sauberkeit. So werden auch die Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl erhöht.“
Die Umweltwächter werden im Jahr 2026 mit insgesamt 62.000 Euro aus Landes- und Projektmitteln gefördert (Personalkosten für die Projektumsetzung, Anleitung und Flankierung, Schließung der Lohnkostenlücke). Bei der Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration wird derzeit geprüft, ähnliche Projekte in weiteren Stadtteilen umzusetzen.
Bild: Fünf neue Umweltwächterinnen und -wächter sind ab sofort in Bremen-Nord im Einsatz. Bildquelle: Sozialressort










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