Über eine Million für Sanierung der Sportanlagen

19. 12. 2019 um 14:22:12 Uhr | BremenNews-Redaktion
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„Sportplatzbau ist Sommerbau“: Sportsenatorin Anja Stahmann will 1,5 Millionen Euro zur Sanierung der Sportanlagen bereitstellen. Drei der Maßnahmen müssten bereits im Frühjahr umgesetzt werden.

Bei manchen Sportanlagen in Bremen ist eine Sanierung notwendig. Sportsenatorin Anja Stahmann will deshalb 1,5 Millionen Euro dafür zur Verfügung stellen. Allerdings müssen laut Sprecher des Senats bereits im Frühjahr für drei der Maßnahmen Vorbereitungen getroffen werden, damit im Sommer die Bauarbeiten umgesetzt werden können. Dies beansprucht laut Senat ein Volumen von 1,045 Euro, sodass ein Vorgriff auf die Haushaltsbeschlüsse erforderlich ist. „Sportplatzbau ist Sommerbau. Die meisten Arbeiten sind wetterabhängig, wir müssen die wärmeren Monate nutzen“, erklärt Stahmann. In den Sommermonaten würden die Bauarbeiten zudem den Sportbetrieb nicht stören, da die Vereine in der Sommerpause seien. Die Senatorin will deshalb kein Risiko eingehen, die Sportanlagen wegen verspäteter Sanierungen schließen zu müssen. „Darum müssen wir die finanziellen Mittel jetzt bereitstellen.“

Sanierung für drei Sportplätze

So sollen die Bauarbeiten der Bezirkssportanlagen Blockdiek, Hemelingen und Findorff vorgezogen werden. In Hemelingen entspreche die Weitsprunganlage nicht mehr dem heutigen Bedarf für den Schul- und Vereinssport und soll für 105.000 Euro ausgebaut werden. Darüber hinaus müsste in Findorff eine feste Beregnungsanlage für die Rasenplätze der Bezirkssportanlage installiert werden. Damit soll die mobile gelegentliche Beregnung durch den Umweltbetrieb Bremen ersetzt werden, da diese zu zeit- und personalaufwendig sei. Zusammen mit weiteren Sanierungen betragen die Kosten dort 145.000 Euro. 790.000 Euro sollen für den Umbau des Rotgrandplatzes zu einem Kunstrasenplatz auf der Bezirkssportanlage Blockdiek zur Verfügung gestellt werden. „Der Platz ist stark sanierungsbedürftig“, betont Stahmann. So fließe das Oberflächenwasser nicht mehr ab, die Deckschicht sei verdichtet, der Ballfangzaun sei verrottet und die Flutlichtanlage müsse erneuert werden. „Wir stellen die Bezirkssportanlage bei dieser Gelegenheit auf LED-Leuchten um, sparen damit elektrische Energie und verbessern auch unsere CO2-Bilanz.“

 

Bild: Sportsenatorin Anja Stahmann




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