Tag des Denkmals im Übersee-Museum

An diesem Sonntag, den 14. September, beteiligt sich das Übersee-Museum Bremen am bundesweiten Tag des offenen Denkmals und öffnet seine Türen von 10 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt. Besucher bekommen die Gelegenheit, das Museum in zwei kostenfreien Führungen aus einer neuen Perspektive kennenzulernen.

Von 11 bis 12 Uhr führt Jan Waßmann durch die Ausstellung „Spurensuche – Geschichte eines Museums“. Dabei geht es um die Entstehung des Übersee-Museums, die Geschichten hinter den Objekten und die vielfältigen Wege, auf denen Exponate nach Bremen gelangten – gekauft, getauscht, geschenkt oder unter problematischen Umständen angeeignet. Die Führung beleuchtet die Menschen, die gesammelt haben und  die Konzepte, die hinter den Ausstellungspräsentationen standen. Vor allem zeigt sie, wie sich das Museum im Laufe der Zeit verändert hat: von kolonial geprägten Inszenierungen über die Nutzung in der NS-Zeit bis hin zu neuen, zeitgemäßen Perspektiven.

Architektonische Schätze

Am Nachmittag von 14 bis 15 Uhr lädt die Asien-Kuratorin Dr. Renate Noda zur Führung „Wohnen in Shanghai, Teezeremonie in Kyoto“ ein. In der Asien-Ausstellung können die Gäste architektonische Schätze entdecken, darunter das beeindruckende „China-Haus“, das seit der Eröffnung des zweiten Lichthofs im Jahr 1911 an gleicher Stelle steht. Genau wie das japanische Teehaus, ein Originalbauwerk aus Japan, das seit 1996 Teil der Ausstellung ist. Dieses Ensemble gilt als Gesamtkunstwerk, das durch regelmäßig stattfindende Teezeremonien lebendig bleibt.

Zusätzlich wartet eine besondere Überraschung: Alle Gäste erhalten zur Eintrittskarte ein Los und haben die Chance, attraktive Preise zu gewinnen.

Bildquelle: Volker Beinhorn

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