Super-Recognizer erkennt Sexualtäter nach wenigen Tagen wieder

In der Nacht auf Sonntag hat ein Super-Recognizer der Bremer Bundespolizei am Hauptbahnhof einen Verdächtigen einer Sexualstraftat wiedererkannt. Der Mann wird beschuldigt, vier Tage zuvor zwei minderjährige Mädchen im Zug nach Syke bedrängt zu haben.

Gegen 0:30 Uhr fiel der Verdächtige dem Zivilfahnder, der über eine hervorragende Fähigkeit zur Gesichtserkennung verfügt, auf dem Bahnhofsvorplatz auf. Der 20-Jährige aus Bremerhaven soll am vergangenen Mittwochabend in einem Zug zwei 14 und 15 Jahre alte Mädchen zunächst in ein Gespräch verwickelt haben. Als diese am Bahnhof in Syke ausstiegen, soll er die Jugendlichen verfolgt und noch am Bahnsteig bedrängt haben. Dabei habe er eines seiner Opfer an die Hüfte gefasst und sie an sich herangezogen. Die Mädchen flüchteten anschließend in einen anderen Zug und der unbekannte Mann blieb am Bahnsteig zurück.

Täter gesteht

Anhand der Täterbeschreibung konnte der Verdächtige auf den Videoaufzeichnungen aus dem Bremer Hauptbahnhof festgestellt werden. In der Nacht zum Sonntag erkannte der Super-Recognizer nun den Mann wieder und nahm ihn zusammen mit weiteren Zivilfahndern der Bundespolizei vorläufig fest. In einer ersten Befragung gestand der Bremerhavener, dass er die zwei Mädchen vier Tage zuvor belästigt hatte.

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