Streifenwagen angezündet – Senat verurteilt die Tat aufs Schärfste

27. 10. 2020 um 14:54:13 Uhr | BremenNews-Redaktion
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In der Nacht zu Dienstag, 27. Oktober, zündeten Unbekannte einen Streifenwagen vor dem Polizeikommissariat Mitte an. Der Bremer Senat verurteilte die Tat aufs Schärfste.

In der Nacht zu Dienstag, gegen 1.50 Uhr hörten die Einsatzkräfte im Revier Am Wall einen lauten Knall und stellten kurz darauf fest, dass einer ihrer Streifenwagen in  Flammen stand. Nach derzeitigen Erkenntnissen haben zwei Personen den Brand etwa um 1:45 Uhr gelegt und sind dann in Richtung Ostertorsteinweg geflüchtet. Eine Person trug schwarze Kleidung, die zweite eine helle Jacke mit heller Kapuze und hatte ein Fahrrad dabei. Innensenator Ulrich Mäurer verurteilte die Tat scharf: “Brandanschläge sind keine politischen Botschaften, sondern stumpfe und feige Taten. Wer Sicherheitsbehörden angreift, die rund um die Uhr unser friedliches Zusammenleben erst ermöglichen, handelt abgedreht und zudem extremistisch. Der gesamte Senat steht hinter der Polizei.”

Vermehrt Angriffe auf Polizisten

“Seit einem Jahr kommt es nahezu monatlich zu Angriffen auf Liegenschaften der Polizei Bremen. Das muss aufhören! Wir stehen für eine bürgernahe Polizei und sind offen für eine hohe Transparenz unserer Arbeit und immer zum Dialog bereit“, erklärt Polizeivizepräsident Dirk Fasse. Er bezeichnete den Angriff auf die Polizei auch als einen Angriff auf die Demokratie, da die Polizei eine gesamtgesellschaftliche und demokratische Aufgabe verfolge. “Solche Angriffe aktiv zu bekämpfen ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Wir werden jetzt alles daran setzen, die Täter zu ermitteln. Dazu benötigen wir die Mithilfe der Bevölkerung.”

Die “Ermittlungsgruppe Feuer” der Polizei Bremen hat die Ermittlungen zum Brandanschlag aufgenommen. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter (0421) 362-3888 entgegen.

Symbolbild: In der Nacht zu Dienstag, 27. Oktober, hat es einen Brandanschlag bei der Polizei Mitte gegeben. Die Beamten hoffen auf Hinweise durch die Bevölkerung.




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