Spezialist der Bremer Bundespolizei identifiziert gleich drei Männer an einem Tag
Einmal mehr führte der Einsatz des „Super-Recognizers“ der Bremer Bundespolizei zum Erfolg: Dank seiner hervorragenden Gesichtserkennungskompetenz konnte der Zivilfahnder innerhalb weniger Stunden einen mit Haftbefehl gesuchten Mann, sowie zwei bislang unbekannte junge Räuber identifizieren.
Zunächst erkannte der Spezialist am vergangenen Samstag gegen 12:50 Uhr einen 39-Jährigen auf dem Bahnhofsvorplatz wieder. Dem Bundespolizisten war bekannt, dass die Staatsanwaltschaft in Oldenburg nach dem Mann mit einem Haftbefehl suchte. Der Bremer war ursprünglich vom Amtsgericht Wilhelmshaven wegen mehrfachem Fahren ohne Fahrerlaubnis, Beleidigung und Sachbeschädigung zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt worden, die jedoch zur Bewährung ausgesetzt wurde. Da er gegen Bewährungsauflagen verstoßen hatte, landete der 39-Jährige nun in der Justizvollzugsanstalt.
Junge Räuber in Handschellen
Nur etwa drei Stunden später identifizierte der Super-Recognizer zwei Heranwachsende im Bremer Hauptbahnhof. Nach einem der beiden wurde bereits seit zwei Tagen gefahndet, da er an einem schweren räuberischen Diebstahl in einem Bahnhofsgeschäft beteiligt gewesen sein soll. Auswertungen der Videoaufzeichnungen ergaben, dass auch der zweite Heranwachsende an der Tat vom vergangenen Donnerstag beteiligt war. Bundespolizisten nahmen die jungen Männer im Alter von 17 bzw. 19 Jahren fest.










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