Senatorin für Wissenschaft besucht Bremerhavener Häfen – Kajenumbau abgeschlossen

28. 10. 2019 um 17:07:35 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Der Umbau der Westkaje im Überseehafen Bremerhaven findet nach zwei Jahren ein Ende. Vom breiteren Hafenbecken profitieren Bremerhavener Werften, die nun mit größeren Schiffstypen durch die Kaiserschleuse in den Kaiserhafen einfahren können. Bremenports-Geschäftsführer Robert Howe informierte Senatorin Claudia Schilling über den Fertigstellungstermin.

Im kommenden Frühjahr wird der Neubau der Westkaje im Kaiserhafen 3 abgeschlossen sein. Zu diesem Anlass informierte der Bremenports-Geschäftsführer Robert Howe Freitag (25.10.) die Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Dr. Claudia Schilling, über den Fertigungsstellungstermin am Überseehafen Bremerhaven bei einer gemeinsamen Schiffstour.

Neue Kaje bietet neue Möglichkeiten

„Nachdem die Schwierigkeiten in der Bauausführung überwunden sind, geht es jetzt auf die Schlussetappe des Baus“, erklärt Robert Howe die nächsten Schritte. Mit der neuen Westkaje und der damit verbundenen Erweiterung des Hafenbeckens um sieben Meter, entstehen für den Hafen und die Bremerhavener Werften auch neue Möglichkeiten. Besonders große Schiffstypen können nun durch die Kaiserschleuse in den Kaiserhafen gelangen.

Innovative und umweltfreundliche Konzepte

Die bremenports-Flotte wurde den umweltfreundlichen Antrieben angepasst. Mit LNG (Flüssigerdgas) soll die Klappschute(ein antriebsloses Schiff zum Transport von Gütern) „greenports 1“ im Frühjahr betrieben werden. Auch im bestehenden Fuhrpark kam es zu Innovationen. Eine der älteren Klappschuten fährt in einem Modellprojekt mit synthetischem Gas, um die Abgaswerte zu verbessern.

Columbusbahnhof durch Neubau ersetzt

Senatorin Dr. Schilling besuchte auch den Columbusbahnhof. Das leerstehende Gebäude soll durch einen Neubau ersetzt werden, um den Standort zu stärken. „Mit 260.000 Passagieren hat sich Bremerhaven inzwischen zu einem bedeutenden Kreuzfahrthafen entwickelt. Wenn wir den Standort weiter stärken wollen, müssen wir hier investieren“, erklärt die Senatorin für Wissenschaft und Häfen. Die Hafenmanagementgesellschaft arbeitet derzeit an einer konkreten Planung des Neubaus.

Foto: Gemeinsam im Hafen unterwegs: Senatorin Dr. Claudia Schilling und der Geschäftsführer der bremenports GmbH & Co. KG, Robert Howe. Bildquelle: Senatorin für Wissenschaft und Häfen / Wolfhard Scheer.




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