Schwarzfahrer beißt Zugbegleiter am Bremer Hauptbahnhof in den Arm
Weil sich ein 50-jähriger Mann am 19. Juni einer Fahrscheinkontrolle entziehen wollte, flüchtete er nach Ankunft am Bremer Hauptbahnhof aus dem Zug. Dort konnte er von einem Zugbegleiter gestellt werden. Um sich wohl aus dem Griff zu lösen, biss der Schwarzfahrer dem Bahnmitarbeiter in den Unterarm.
Als eine Zugbegleiterin gegen 21:40 Uhr im Regionalexpress 8 kurz vor Einlauf in den Bremer Hauptbahnhof den Fahrschein des türkischen Staatsangehörigen kontrollieren wollte, wurde sie von diesem einfach zur Seite geschoben. Anschließend flüchtete der Mann aus der inzwischen zum Stehen gekommenen Bahn.
Ein zweiter Zugbegleiter, der den Vorfall beobachtet hatte, nahm die Verfolgung auf. Im Ostflügel des Bahnhofs gelang es dem 36-Jährigen, den Flüchtigen zu stellen und ihn am Arm festzuhalten. Daraufhin beleidigte der 50-Jährige den Zugbegleiter und biss diesem in den Unterarm.
Gebracht hat das allerdings nichts. Der Mann wurde von armierten Bundespolizisten in Empfang genommen und kassierte Strafanzeigen wegen Beleidigung, Nötigung, Körperverletzung und Erschleichen von Leistungen.
Symbolbild: Die Verfolgungsjagd am Bremer Hauptbahnhof endete für den Schwarzfahrer mit mehreren Strafanzeigen.








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