„Rückkehr ins All“ bei ARD und Bremen Zwei als Hörfunkfeature – Podcast startet heute

12. 07. 2019 um 15:40:44 Uhr | BremenNews-Redaktion
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50 Jahre nach der Mondlandung im Jahr 1969 träumt die Europäische Raumfahrtagentur ESA vom Bau eines Monddorfes im nächsten Jahrzehnt. Die deutsche Raumfahrt wird diesen Traum mitgestalten. Ein Hörfunkfeature dazu sendet Radio Bremen. Denn Bremen spielt dabei auch eine Rolle.
 
Noch Ende 1945 schlugen deutsche V2-Raketen in London ein, wenige Wochen später war Nazideutschland besiegt. Viele NS-Raketentechniker wurden von den Amerikanern in die USA geschleust, um dort für die zivile Raumfahrt zu arbeiten. Dies trug unter anderem zu den Mondlandungen ab 1969 teil.
 

Auch europäische Partner forderten Raketenbau

In Deutschland lag die Raketentechnik nach dem Krieg zunächst am Boden. 1960 forderten die Franzosen die Deutschen zum Bau einer „Europa-Rakete“ auf. Auch wenn das Projekt in den 1970er Jahren scheiterte, lieferte sie die Grundlage für spätere Transport-Raketen für Satelliten in den Orbit.
 
In den 1980er Jahren kam die NASA auf Europa zu, das Weltraumlabor Spacelab entstand und die ersten westdeutschen Astronauten flogen ins All. Ab 1990 wurde das deutsche Forschungsmodul Columbus in Bremen entwickelt und ergänzte später die internationale Raumstation.
 

Ex-Astronauten in Dokumentation dabei

Zu einer Zeitreise mit historischen Originaltönen, aktuellen Interviews, unter anderem mit den früheren Astronauten Thomas Reiter, Ulf Merbold und dem ESA-Generaldirektor Jan Wörner, laden die ARD Audiothek und Bremen Zwei ein. Ab dem 12. Juli startet der Podcast, bei dem Peter Meier-Hüsing Regie führte. Bremen Zwei sendet das Feature am Samstag, 20. Juli um 18.05 Uhr.
 
Symbolbild: Wie die Rückkehr der Deutschen in die Raumfahrt nach dem Zweiten Weltkrieg gelang, beleuchtet die ARD in einem Hörfunkfeature.
 





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