Richtfest für Bremens ersten Büroneubau in Holzmassivbauweise – „Lighthouse“ wird neue DACH-Zentrale von JDE Peet’s

Das „Lighthouse“ ist Bremens erster Büroneubau in Holzmassivbauweise und setzt neue Maßstäbe für klimafreundliches Bauen. Auf rund 3.700 Quadratmetern entstehen im Tabkquartier moderne, flexible Arbeitswelten in einem siebenstöckigen Gebäude, das nahezu CO₂-neutral betrieben werden kann. Es erfüllt höchste Umweltstandards, übertrifft aktuelle Energieverordnungen und erreicht den Effizienzhaus 40-Standard. Der besonders nachhaltige Neubau wird künftig die DACH-Zentrale (Deutschland, Österreich, Schweiz) des weltweit führenden reinen Kaffee- und Teeunternehmens JDE Peet’s beherbergen. Am 01. Oktober 2025 war Richtfest. 

Entwickelt wurde der Neubau von Justus Grosse, die Entwürfe stammen von Kukuk Architekten, realisiert wird er durch das Bauunternehmen Alfred Döpker. Das Projekt setzt bewusst auf den Einsatz nachwachsender und wiederverwendbarer Rohstoffe und ersetzt konventionelle Baumaterialien in erheblichem Umfang. Optimierte Glasflächen und Fensterelemente mit Nachtauskühlungsfunktion tragen zusätzlich dazu bei, Kühlenergie einzusparen.

Seine Wärmeenergie bezieht das Gebäude aus dem nahezu CO₂-neutralen Nahwärmenetz des TABAKQUARTIERS, das unter anderem mit modernster Wärmepumpentechnik arbeitet. Ein begrüntes Dach und Photovoltaikanlagen unterstützen die Energieeffizienz, während die Dämmeigenschaften von Dach und Fassade für einen besonders niedrigen Energieverbrauch sorgen. Damit übertrifft das „Lighthouse“ die Vorgaben der geltenden Energieverordnungen deutlich und erreicht den Standard Effizienzhaus 40.

 

Von liks: Jan Deharde, Geschäftsführer Alfred Döpker, Marcel Linnemann, geschäftsführender Gesellschafter Justus Grosse, Staatsrätin für Wirtschaft Maike Frese, Uschi Wagener, Geschäftsführerin von JDE Peet’s DACH, Burkhard Bojazian, geschäftsführender Gesellschafter von Justus Grosse

Von liks: Jan Deharde, Geschäftsführer Alfred Döpker, Marcel Linnemann, geschäftsführender Gesellschafter Justus Grosse, Staatsrätin für Wirtschaft Maike Frese, Uschi Wagener, Geschäftsführerin von JDE Peet’s DACH, Burkhard Bojazian, geschäftsführender Gesellschafter von Justus Grosse, beim Lighthouse-Richtfest.

Alle Beteiligten lobten die gut funktionierende Kooperation über alle Gewerke hinweg und sehen in dem Gebäude Strahlkraft für Bremens Städtebauplanung. Dass das Kaffeeunternehmen Jacobs Douwe Egberts Peet’s nunmehr im April 2026 den Umzug von den aktuellen Räumlichkeiten in der Langemarckstraße ins Tabakquartier angehen kann, ist auch für die Beschäftigten der Bremer Zentrale eine zukunftsweisende Nachricht.

 

Burkhard Bojazian, geschäftsführender Gesellschafter Justus Grosse

Burkhard Bojazian, geschäftsführender Gesellschafter Justus Grosse

Für die Projektentwickler bedeutet der heutige Tag einen wichtigen Schritt. „Mit dem ‚Lighthouse‘ schaffen wir ein Leuchtturmprojekt für nachhaltiges Bauen in Bremen“, erklärte Burkhard Bojazian, geschäftsführender Gesellschafter von Justus Grosse. „Es zeigt, wie ökologische Verantwortung und moderne Arbeitswelten Hand in Hand gehen. Wir danken allen Partnern und politischen Vertreter:innen für die hervorragende Zusammenarbeit, die dieses Projekt möglich gemacht hat.“

Dass es in der Planungs- und Realisierungsphase aufgrund von zweifelhafter Bürokratie auch Verzögerungen gegeben hatte, ließ Bojazian mit gebotener Zurückhaltung mindestens zwischen den Zeilen anklingen. Zumal es für die Statik eines siebengeschossigen Bürokomplexes in Holzbauweisen noch keine Referenzprojekte und öffentlichen Planfestellungsverfahren gab, musste man einen externen Gutachter – interessanterweise aus Süddeutschland – beauftragen, der allerdings nicht unmittelbar die zeitlichen Ressourcen zur Verfügung stellen konnte. Resultat ist, dass eine Zeitverzögerung bis zur Übergabe an JDE Peets von rund vier Monaten sowie nicht unerhebliche Mehrkosten auf Justus Grosse zugekommen sind.

Christian Schaefer, geschäftsführender Gesellschafter von Alfred Döpker, ergänzt: „In diesem Quartier wurde schon viel durch die Revitalisierung der alten Tabakfabrik durch uns als GU in Zusammenarbeit mit Justus Grosse durchgeführt. Nun das ‚Lighthouse‘ als Neubau in massiver Holzbauweise zu erstellen und damit ein weiteres Ausrufezeichen der Nachhaltigkeit im Bauwesen zu setzen, erfüllt uns mit Stolz.“

 

Uschi Wagener, General Managerin JDE Peet’s DACH

Uschi Wagener, General Managerin JDE Peet’s DACH

„Das Richtfest des ‚Lighthouse‘-Gebäudes ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu unserem neuen Zuhause im Tabakquartier“, sagt Uschi Wagener, Geschäftsführerin von JDE Peet’s DACH. „Mit jedem Baufortschritt wird greifbarer, was uns erwartet: eine moderne und nachhaltige Arbeitswelt, die Raum für Austausch, Inspiration und unsere gemeinsame Leidenschaft für Kaffee bietet. Wir freuen uns sehr darauf, diesen besonderen Ort bald mit Leben zu füllen.“

 

Maike Frese, Staatsrätin für Wirtschaft

Maike Frese, Staatsrätin für Wirtschaft

Staatsrätin für Wirtschaft Maike Frese nahm die repräsentative Aufgabe in Abwesenheit von Senatorin Kristina Vogt wahr und betonte die Bedeutung des Projekts: „Das ‚Lighthouse‘ ist ein starkes Signal für Bremen als Wirtschaftsstandort: Mit der neuen DACH-Zentrale von JDE Peet’s entstehen hier nicht nur rund 300 moderne Arbeitsplätze in einem ökologisch vorbildlichen Gebäude. Gleichzeitig wird das Tabakaquartier auf dem Areal der ehemaligen Martin Brinkmann AG als innovativer Unternehmensstandort weiter gestärkt, lokale Partner aus Bau und Architektur profitieren von der Wertschöpfung und Bremen gewinnt an Strahlkraft als Heimat international erfolgreicher Marken. Dieses Projekt zeigt, wie Nachhaltigkeit, Wirtschaftskraft und Arbeitsplatzsicherheit Hand in Hand gehen.“

 

Die Zimmerleute trugen den Richtspruch vor und gönnten sich den traditionellen Schluck.

Die Zimmerleute trugen den Richtspruch vor und gönnten sich den traditionellen Schluck.

 

Die Versammelten fanden sich während des Richtfestes noch zu regem Austausch zusammen.

Die Zimmerleute trugen den Richtspruch vor und gönnten sich den traditionellen Schluck.

Mit der neuen DACH-Zentrale von JDE Peet’s erhält das TABAKQUARTIER einen weiteren starken Impuls für seine Entwicklung und stärkt zugleich Bremen als innovativen Wirtschaftsstandort. Justus Grosse investiert rund 15 Millionen Euro in das Projekt.

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((Beitragsbild oben: Richtfest Lighthouse im Tabakquartier Bremen))

 

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