Rettungssanitäterin baut ausrangierte Bell UH-1D in ihrem Garten auf

Eine solche „Gartendeko“ hat nun wirklich nicht jeder: Im Garten von Merle Lorenzen und ihrer Frau steht ein Hubschrauber – und zwar ein echter Bell UH-1D in voller Größe (bis auf die mächtigen Rotoren). Die 29-jährige Rettungsanitäterin aus Lilienthal war und ist ein großer Fan der Fernsehserie „Die Rettungsflieger“.

Aus Fanliebe wollte sie unbedingt die ikonische organgefarbene Hecktür mit „SAR“-Aufschrift eines UH-1D-Rettungshubschraubers der Bundeswehr haben. Schließlich fand sie eine solche Tür und über Jahre kam ein weiteres Teil des Helikopters zum nächsten, bis schließlich die Zelle mit dem Heck verbunden werden konnte. Merle Lorenzen will weiterhin viel Arbeit in das natürlich auch nichtganz billige Projek stecken – mit dem Ziel, dass schließlich Menschen anhand des „Henriette“ getauften Helis sehen können, wie die Luftrettung bei der Bundeswehr früher ablief.

Henriette kann nicht fliegen

Von Passanten und Nachbarn kommen ausnahmslos positive Rückmeldungen „Sie finden es wahnsinnig cool“, so Merle Lorenzen, die dadurch natürlich noch motivierter ist, den Rettungshubschrauber so weit wie möglich fertigzustellen. Flugfähig ist „Henriette“ allerdings nicht und wird es auch in Zukunft nicht sein. Hierfür wären die Kosten zu hoch und auch die zu erfüllenden Auflagen bilden ein gewaltiges Hindernis. Bleibt nur noch die Frage, wie man auf eine solche Idee kommt und sie dann auch durchzieht. Merle Lorenzen hat eine simple Antwort: „Weil man bekloppt ist“.

Bildquelle: NonstopNews

 

 

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