PSD Bank spendet 278 Schulranzen für Kinder aus Familien mit geringem Einkommen

15. 06. 2020 um 13:53:21 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Die PSD Bank Nord eG hat vor dem Beginn des Schuljahres 278 Schulranzen für Kinder aus Familien mit geringem Einkommen gespendet. Das Geld für die gespendeten Ranzen stammt von erworbenen Gewinnsparlosen. Bei einem Gewinnsparlos wird ein Teilbetrag für soziale Aktivitäten ausgegeben.

Die Anschaffung eines Schulranzens kann richtig ins Geld gehen, 150 bis 200 Euro sind keine Seltenheit. Kinder, deren Eltern trotz Bildungs- und Teilhabepakets über solche Mittel nicht verfügen, sollen durch die Aktion der PSD-Bank unterstützt werden. Seit 2008 verteilt die Bank vor dem Beginn eines neuen Schuljahrs rund 250 neue Ranzen. Dieses Jahr sind es 278. Die Ranzen werden mit einem persönlichen Abholtermin für jede Familie über mehrere Tage im Sozialzentrum am Fruchthof übergeben. Sie sind ausgestattet mit einer Federtasche im gleichen Design, mit Turnbeutel, Brotdose und Trinkflasche.

„Für Kinder ist die Einschulung ein ganz wichtiger Moment, ein Riesenschritt in die Eigenständigkeit“, sagte Sozialsenatorin Stahmann. „Es ist schön, wenn sie ihn unbelastet und mit ungetrübter Freude gehen können.“ Sie erinnerte daran, dass in Bremen jedes dritte Kind am Rande der Armut oder in Armut aufwächst. Bundesweit sei es jedes fünfte. „Ich freue mich über das finanzielle Engagement der PSD Bank Nord für die Familien und bedanke mich in deren Namen herzlich.“

Geld stammt aus Gewinnsparlosen

Das Geld für die Schulranzen kommt aus dem Gewinnsparen. „Mit dem Kauf von Gewinnsparlosen sparen die Kunden Geld nicht nur für sich selber an“, sagte Niederlassungsleiter Dominik Schulte. „Mit einem Teilbetrag ermöglichen sie, dass die Bank soziale Aktivitäten wie diese durchführen kann.“ Seit 2008 hat die Bank annähernd 3.300 Ranzen gespendet und wendet dafür jährlich rund 25.000 Euro auf.

Bild: Sozialsenatorin Anja Stahmann (rechts) und Niederlassungsleiter Dominik Schulte (hinten) übergaben den ersten Ranzen persönlich. Bildquelle: Senatspressestelle.




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