Protest vor Gesundheitsbehörde – Aktivisten fordern Schließung der Erstaufnahmestelle

04. 05. 2020 um 14:02:10 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Erneut wollen Aktivisten am 4. Mai für die Schließung der Landeserstaufnahmestelle in Bremen-Vegesack demonstrieren. Die Aktivisten fordern zudem eine persönliche Entschuldigung von Seiten der Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard.

Am 4. Mai um 14.30 Uhr soll es eine Kundgebung vor dem Dienstsitz der Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard geben. Gefordert wird von Seiten der Aktivisten seit Wochen die Schließung der Landeserstaufnahmestelle zum Schutze der Gesundheit aller Bewohner dort, gerade in Zeiten der Corona-Krise.

Öffentliche Erklärung und Entschuldigung

Außerdem fordern die Aktivisten in einer Mitteilung eine öffentliche Erklärung sowie eine persönliche Entschuldigung der Gesundheitssenatorin. Sie solle erklären, wieso sie mit ihrem Schweigen und ihrem „Nicht-Handeln“ die Menschen in der Lindenstraße einer erhöhten Gesundheitsgefährdung aussetze. Die Demonstranten werden “Klappstühle und viel Zeit” zu ihrer Aktion mitbringen, heißt es in dem Aufruf.

Mehr als 140 Infizierte und Angriff auf die Awo

Seit Mitte April hatten sich zuletzt mehr als 140 Bewohner mit dem Corona-Virus infiziert. Seitdem hatte es mehrere Proteste gegeben. Zuletzt war die Geschäftsstelle der Arbeiterwohlfahrt, welche die Aufnahmestelle im Auftrag der Sozialbehörde betreibt, von Unbekannten mit Steinen und farbgefüllten Bierflaschen beworfen worden.

Das Team von “buten un binnen” (Radio Bremen) zeigt in einem Video den Verlauf der vergangenen Proteste:

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.butenunbinnen.de zu laden.

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Bild: Aktivisten wollen am 4. Mai erneut für die Schließung der Landeserstaufnahmestelle in Vegesack demonstrieren.




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