Polizei verhindert Angriff auf AfD-Stand

An einem AfD-Infostand in Walle kam es am Samstag zu einer angemeldeten Gegendemonstration von bis zu 150 Teilnehmern. Die Polizei verhinderte in diesem Zusammenhang einen Angriff von Vermummten auf den Informationsstand.

Die AfD hatte am Samstagmorgen einen Infostand am Bahnhof Bremen-Walle aufgebaut. Unbekannte hatten hier zuvor Schriftzüge wie „Nazis raus“ und „AFD stinkt“ mit Sprühkreide auf den Gehweg geschrieben sowie Plakate über eine Eisenbahnunterführung mit dem Wortlaut „Kein Platz für rechte Hetze, Solidarität statt Faschismus“ angebracht. Einsatzkräfte entfernten die Banner. Wenig später kam es zu der angemeldeten Gegendemo an zwei Standorten in unmittelbarer Nähe. Gegen 11.35 Uhr rannte eine Gruppierung von bis zu 30 Vermummten direkt in Richtung des Parteistandes. Die Polizei stoppte den Angriff unter Anwendung körperlicher Gewalt und Einsatz von Schlagstöcken. Verletzt wurde nach derzeitigem Kenntnisstand niemand.

Angriff aus der Gegendemo

Mit Lautsprecherdurchsagen wurden die Personen aufgefordert, die Vermummung abzulegen und den Ort zu verlassen. Der Anweisung kamen sie nicht nach. Stattdessen schloss sich die Gruppe der Gegendemo an und wechselte die Kleidung. Die Verstöße wurden dokumentiert und eine Strafanzeige nach dem Versammlungsgesetz gefertigt. Im Anschluß konnte die Veranstaltungen wie geplant durchgeführt werden. Die Gegendemo löste sich mit Abbau des Infostandes am Mittag auf. Weil der Verkehr im Umfeld gesperrt werden musste, kam es auch zu Verkehrsbehinderungen.

Bildquelle: Fotolia

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