Polizei rettet kleinen Hund aus großer Not
Aus einer mutmaßlich lebensgefährlichen Situation haben Bremerhavener Polizeibeamte am Sonntag einen kleinen Hund befreit. Gegen 17 Uhr hatten Passanten gemeldet, dass sich das deutlich überhitzte Tier seit längerer Zeit in einem verschlossenen Auto befinde.
Da es keine Anzeichen darauf gebe, dass sich die Situation zeitnah verbessere, rückte die Polizei an und traf auf einen schwarzen Wagen in der prallen Sonne – laut allgemeiner Hitzeskalen dürften im Innenraum mehr als 40 Grad geherrscht haben. Der stark hechelnde Hund hatte kein Trinkwasser, die Klimaanlage war ausgeschaltet. Ein Versuch, den Halter des Fahrzeugs zu erreichen, schlug fehl. Derweil verschlechterte sich der Zustand des Vierbeiners derart, dass die Beamten zur unmittelbaren Rettung des Tierlebens eine Seitenscheibe des Pkw einschlugen und die Tür öffneten.
Strafanzeige für den Halter
Anschließend versorgten sie den erschöpften Terrier, stellten die Wertgegenstände aus dem Fahrzeug sicher und verschlossen die Scheibe gegen Witterungseinflüsse. Den Hund brachten die Beamten ins Tierheim. Später meldete sich der 58 Jahre alte Fahrzeughalter beim Polizeirevier und äußerte Unverständnis hinsichtlich der getroffenen Maßnahmen. Gegen ihn fertigte man eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.
Bildquelle: Fabian Faber / Fotolia







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