Polizei knöpft sich Raser und Poser vor
Die Polizei begleitete in der Nacht von Samstag auf Sonntag erneut ein über soziale Medien angekündigtes Treffen der Raser- und Poserszene in Habenhausen. Durch gezielte Maßnahmen wurden größere Verstöße verhindert. Zusätzlich gab es mobile und stationäre Verkehrskontrollen im Stadtgebiet.
Zum wiederholten Male war über einen Social-Media-Account für den Samstagabend zu einem Treffen der Raser- und Poserszene auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in Habenhausen aufgerufen worden. Einsatzkräfte waren verstärkt präsent und sprachen die Anwesenden direkt an, wenn sie beispielsweise die Motoren aufheulen ließen. Obwohl zwischenzeitlich bis zu 80 Fahrzeuge vor Ort waren, blieben größere Verstöße so aus.
Kontrollen nach Lärmbelästigung
Am Rande stoppten die Polizisten zwei Motorradfahrer, die mit deutlich über 130 km/h unterwegs waren. Führerscheine und Maschinen wurden direkt beschlagnahmt. Außerdem kontrollierten die Einsatzkräfte ein Auto, bei dem der Fahrer keinen gültigen Führerschein vorweisen konnte, das Fahrzeug keine Zulassung hatte und die Kennzeichen als gestohlen gemeldet waren. In beiden Fällen wurden entsprechende Strafanzeigen gefertigt und weitere Ermittlungen eingeleitet. Zusätzlich zu diesen Maßnahmen führten Kräfte in zivil und uniformiert am Freitag und am Samstag in der Überseestadt Verkehrskontrollen aufgrund von gemeldeten Lärmbelästigungen durch. Hier überprüften sie über 30 Autos und mehr als 60 Personen, fertigten diverse Ordnungswidrigkeits- sowie Strafanzeigen und erteilten Platzverweise.
Fahrverbote und Bußgelder
Auch im Stadtgebiet und auf der A27 führten Kräfte der spezialisierten Verkehrsüberwachung mobile Geschwindigkeitskontrollen durch. Negativer Spitzenreiter war ein 20-Jähriger, der mit 184 km/h auf der A27 unterwegs war, wo lediglich 120 km/h erlaubt sind. Der Fahranfänger muss nun mit 1200 Euro Bußgeld und einem mehrmonatigen Fahrverbot rechnen. Fünf weitere Fahrer erwarten teilweise mehrmonatige Fahrverbote und empfindliche Bußgelder.
Bildquelle: Fotolia











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