Polizei Bremen gelingt Schlag gegen organisierte Kriminalität und Drogenszene in Gröpelingen
Nach intensiven Ermittlungen, die im September aufgenommen wurden, und sich seither auf Drogenhandel, erpresserischen Menschenraub und gefährliche Körperverletzung konzentrierten, ist es der Polizei Bremen und der Staatsanwaltschaft am 23. Oktober gelungen, mehrere Tatverdächtige festzunehmen und umfangreiche Beweismittel sicherzustellen.
In den letzten Wochen gab es vermehrte Beschwerden über die Drogenszene, insbesondere rund um die Buxtehuder Straße. Die Polizei reagierte mit verstärkter Präsenz, Schwerpunktkontrollen und intensiver kriminalpolizeilicher Ermittlungsarbeit. Daraus resultierte eine Serie von Durchsuchungen, die letztendlich zu mehreren Festnahmen führte.
Mutmaßlicher Crackdealer in die Türkei abgeschoben
Bereits im September konnten bei Durchsuchungen in der Seewenjestraße diverse Drogen sichergestellt werden. Zwei Männer im Alter von 37 und 43 Jahren, die im Verdacht stehen, die Drogenszene in Gröpelingen mit Crack beliefert zu haben, wurden dabei verhaftet.
Der 43-Jährige wurde mittlerweile in die Türkei abgeschoben, während sein jüngerer Komplize weiterhin in Untersuchungshaft sitzt.
Durchsuchung von acht Objekten in Gröpelingen
Am Mittwoch, den 23. Oktober folgte ein weiterer Schlag: Bei großangelegten Durchsuchungen von acht Objekten in Gröpelingen wurden vier Männer im Alter von 33, 36, 46 und 52 Jahren vorläufig festgenommen.
Gemeinsam stehen sie mit den bereits verhafteten Personen im Verdacht, als Bande in erheblichem Umfang mit Betäubungsmitteln gehandelt und dabei Menschen gezwungen zu haben, ihre Wohnungen für die Lagerung und den Handel mit Drogen zur Verfügung zu stellen. Die Opfer wurden teils mit Waffen bedroht und körperlich misshandelt, um sie zur Duldung des kriminellen Treibens zu zwingen.
Bei den aktuellen Durchsuchungen stellten die Ermittler weiteres Beweismaterial sicher, darunter konsumfertiger Crack, Bargeld und Schreckschusswaffen. Die umfangreichen Ermittlungen dauern an, die Polizei setzt ihre Bemühungen und Maßnahmen weiter fort.
Symbolbild: AdobeStock / PropCop-Effects











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