Obduktionsergebnis: Auf Bremer Recyclinghof tot aufgefundener Säugling ist lebend zur Welt gekommen

Am Dienstag war im Bremer Ortsteil Industriehäfen ein Säugling tot aufgefunden worden. Der Leichnam wurde von Mitarbeitern eines Entsorgungsbetriebes auf dem Firmengelände entdeckt, die daraufhin die Polizei alarmiert hatten. Weder die Identität noch die exakte Todesursache standen fest. Polizei und Staatsanwaltschaft hatten unmittelbar die Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen. Nun hat die Obduktion erste Details ergeben. Laut Mitteilung der Staatsanwaltschaft war das Mädchen etwa zwei Tage alt. Als das Baby abgelegt wurde, lebte es noch.

Das Kind sei schwer verletzt gewesen und auch an seinen Verletzungen gestorben. Wie und wodurch der Säugling verletzt wurde, sei noch nicht klar. Auch die Ablagesituation im Bauschutt und der Umgang mit dem Abfall könnten eine Rolle spielen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Wo konkret der Säugling abgelegt wurde und wie er zu dem Recyclinghof kam, ist bislang ungeklärt. Nicht auszuschießen sei es, dass das Mädchen mit einem Bauschutt-Transport zu dem Recyclinghof gekommen sei. Die Identität des Säuglings ist bislang unbekannt. Ebenso sind Herkunft und Identität der Eltern weiterhin offen. Weitere Informationen zum weiteren Vorgehen der Ermittler wurden bislang nicht öffentlich bekanntgegeben..

+++

((Beitragsbild oben: Staatsanwaltschaft Bremen))

 

 

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert