Neues Konzept für Recyclingstationen

05. 10. 2021 um 08:53:25 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Die Bremer Stadtreinigung (DBS) und die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau, Dr. Maike Schaefer, haben sich jetzt mit Beiratsvertreterinnen und –vertretern auf das neue Konzept für die Bremer Recyclingstationen geeinigt. Wichtigster Punkt bei der Einigung: Es wird keine Stationsschließung geben.

Bremen wird alsio weiterhin 15 und langfristig 16 Anlaufpunkte für die Bürgerinnen und Bürger bieten. “Es ist mir sehr wichtig, diesen Service ortsnah zu bieten. Das galt auch immer für die Station Hemelingen.” In den Gesprächen wurden zudem die Winterschließzeiten der reinen Grünstationen verkürzt. Diese Stationen schließen im Winter nun lediglich für acht statt für zwölf Wochen. Zusätzlich werden deren Öffnungszeiten auf vier Tage ausgedehnt; voraussichtlich Montag, Donnerstag, Freitag und Samstag. Donnerstags wird die Öffnungszeit bis um 19 Uhr verlängert, samstags um eine Stunde von 9 bis 14 Uhr. Neben den Grünabfällen können dort auch Glas, Alttextilien, kleine Elektrogeräte und Metall abgegeben werden. Das sind die Standorte in Huchting, Oslebshausen, Horn, Aumund und Hemelingen (Osterholz) zum Beginn des kommenden Jahres. In Obervieland erfolgt die Umstellung zum Juli 2023. In Findorff gibt es eine gesonderte Lösung: Hier gibt es eine Recyclingstation und einen Recyclinghof, der privat betrieben wird und im Winter die Aufgaben der Station mit übernehmen soll.

Längere Öffnungszeiten, Fahrradspuren und Gelbe Säcke

Die Öffnungszeiten der so genannten Modern-Stationen werden zudem angepasst. Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag haben die Stationen von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Donnerstags ist von 11 bis 19 Uhr geöffnet, um auch dort eine späte Abgabe zu ermöglichen. Auch diese Stationen sind samstags von 9 bis 14 Uhr geöffnet. Die Verabredungen werden ein Jahr lang von einer Arbeitsgruppe von DBS und drei Vertreterinnen oder Vertretern der Beiräte begleitet. Dadurch soll Transparenz und Vertrauen geschaffen und die Kundenakzeptanz ermittelt werden. Zusätzlich soll ein größerer Fokus auf Fahrradverkehr mit der Einrichtung von Fahrradspuren im Eingangsbereich gelegt werden. Künftig wird es auf den Recycling-Stationen auch gelbe Säcke geben.

Neben dem Ausbau der Recycling-Center investiert DBS in größerem Umfang in neun Standorte – und das mit übergreifenden Zielen:

  • Ausbau zum Vollsortimenter: Annahme aller Abfallfraktionen
  • Eingangskontrolle zur Herkunft der Abfälle, Menge und der korrekten Entsorgung
  • Verkürzter Aufenthalt und Zeitgewinn für die Kundinnen und Kunden durch optimierte Verkehrsführung
  • Keine Wartezeiten und Staubildung durch Trennung der Kunden- und Containerlogistik
  • Verbesserter Service durch nach hinten verschobene Öffnungszeiten an einem Werktag bis 19 Uhr sowie eine Verlängerung an den Samstagen bis 14 Uhr
  • Ergonomische Abgabe von Abfällen
  • Verbesserte Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden
  • Abbau von CO2-Belastung durch Reduzierung von Containertransporten

Senatorin Schaefer zeigte sich erfreut über den Kompromiss: “Ziel war es, alle Recyclingstationen zu erhalten. Es wurde untersucht, welche Angebote wo vorhanden waren und ob gegebenenfalls auch Einschränkungen möglich sind.  Angestrebt war ein Kompromiss, der sowohl finanzierbar ist, da es sich hier um Gebühren handelt, als auch den Wünschen der Beiräte und der Bürgerinnen und Bürger in den Stadtteilen möglichst weit entgegenkommt. Wichtig ist zudem der Aspekt Klimaschutz. Es ist nicht sinnvoll, den Leuten lange Anfahrtswege zuzumuten, wenn sie ihren Grünschnitt wegbringen wollen.” Auch Daniela Enslein und Insa Nanninga, Vorstände von DBS, zeigen sich mit dem gefundenen Kompromiss zufrieden:  “Jetzt können wir die Umsetzung des Entwicklungsplans 2024 weiter vorantreiben. Damit schaffen wir nicht nur ein verbessertes und kundenfreundlicheres Leistungsangebot, sondern stellen auch die Weichen für eine moderne Kreislauf- und Abfallwirtschaft in Bremen”.

Bildquelle: Fotolia




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