Nach erneutem Verschwinden – Jennifer M. ist in Bremen wieder aufgetaucht

03. 02. 2021 um 15:28:48 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Nachdem Jennifer M. aus Bühl zum zweiten Mal in kurzer Zeit verschwunden war, ist sie nun in Bremen wieder aufgetaucht. Wie die Eltern vermuteten, war sie bei ihrem Freund untergetaucht und befand sich, anders, als die Familie zunächst angenommen hatte, freiwillig in dessen Obhut.

Zum ersten Mal verschwunden war die 17-jährige Jennifer M. aus Baden-Württemberg im Juli 2020. Ihre Eltern hegten den Verdacht, ihr Freund, der in Bremen lebt, habe etwas mit dem Verschwinden zu tun und halte sie womöglich gegen ihren Willen dort fest. Sie wendeten sich ans Fernsehen und forderten Jennifer unter Tränen auf nach Hause zu kommen. In einem Interview mit dem Fernsehsender RTL sprachen die Eltern davon, Jennifer habe sich unter dem Einfluss ihres Freundes sehr stark verändert. Sie habe stark abgenommen, den Kontakt zu Freunden abgebrochen und ihre Noten hätten sich sehr verschlechtert. Der Freund habe sie und ihr Leben sehr stark kontrolliert sagten sie.

Jennifer taucht in Bremen auf

Nach umfangreichen Ermittlungen der Polizei, fanden diese die 17-Jährige am 18. Dezember 2020 tatsächlich bei ihrem Freund. Nach Angaben der Polizei deutete aber nichts daraufhin, dass Jennifer sich nicht freiwillig dort aufgehalten hatte. Ihre Gesundheit war in guter Verfassung und sie selbst hatte ausgesagt, dass sie aus persönlichen Gründen nicht zu ihrer Familie zurückwolle. Deshalb war sie untergetaucht und hatte alles daran gesetzt, nicht gefunden zu werden. Zur Regelung der weiteren Betreuung wurde unter anderem das örtliche Jugendamt eingeschaltet und Jennifer kam in eine öffentliche Betreuungseinrichtung. Den persönlichen Kontakt zu ihrer Familie suchte Jennifer aber nicht.

Schon wieder verschwunden

Am 23. Dezember 2020 verschwand das Mädchen dann erneut und tauchte erst am gestrigen 2. Februar 2021 wieder auf. Ein Nachbar hatte das Mädchen bei ihrem Freund gesehen und verständigte die Eltern. Diese machten sich sofort auf nach Bremen und kontaktierten dort das Jugendamt sowie die Polizei. Jennifer willigte schließlich ein, ihren Vater kurz zu sprechen und machte diesem deutlich, dass sie sich freiwillig dort aufhalte und auch dort bleiben wolle. „Wir hoffen auf einen Kontakt mit ihr, sobald sie dazu bereit ist“, sagte Jennifers Tante, Viktoria Schiefer, die den Vater nach Bremen begleitet hatte. Das Jugendamt wolle nun weiterhin sowohl mit Jennifer als auch ihrer Familie in Kontakt bleiben und zwischen beiden Parteien vermitteln, so der Leiter des Jugendamtes in Bühl, D. Bartsch.




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