Muss Künstliche Intelligenz weiblicher werden?

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Unter dem Titel „Künstliche Intelligenz muss weiblicher werden“ geht die Veranstaltungsreihe „#ERROR – Digitalisierung | Fehlermeldung bei der Geschlechtergerechtigkeit“ der Zentralstelle der Landesfrauenbeauftragten (ZGF) in die zweite Runde. Interessierte sind dazu am kommenden Mittwoch um 17.00 Uhr in die ZGF in der Faulenstr. 14 – 18, eingeladen.

Wie müssten gesetzliche Regelungen aussehen, um zu verhindern, dass Menschen aufgrund von KI diskriminiert werden oder sich beispielsweise sexistische Inhalte durch sie weiterverbreiten und manifestieren? Und welche Maßnahmen sind notwendig, um das Digital Gender Gap zu schließen, damit Frauen bei der Digitalisierung nicht das Nachsehen haben? Darüber sprechen Katharina Kunze, Leiterin Fachthemen bei der ZGF, und Sebastian Stegen, Referent Digitalisierung, bei der Veranstaltung „Künstliche Intelligenz muss weiblicher werden“ mit der Keynote Speakerin Katharina Mosene und dem Publikum. Die Veranstaltungsreihe möchte aufzeigen, wo es bei der Digitalisierung Defizite bei der Geschlechtergerechtigkeit gibt. „Entscheidungen werden zukünftig immer häufiger auf Basis von Algorithmen getroffen und Arbeitsaufgaben von der Künstlichen Intelligenz (KI) erledigt. Doch die Ergebnisse hängen davon ab, mit welchen Daten solche Systeme trainiert werden. Sind diese sexistisch oder diskriminierend, reproduziert oder verstärkt die KI bestehende Stereotypen und Vorurteile. Der Nachweis darüber ist jedoch schwierig, da die Daten für algorithmische Systeme oder KI von den Anbietern nicht offengelegt werden müssen. Außerdem erfahren viele Menschen erst gar nicht, ob Algorithmen zur Entscheidungsfindung verwendet wurden, beispielsweise bei Finanz- und Versicherungsgeschäften, der Wohnungssuche oder bei der Vorauswahl in Bewerbungsprozessen,“ erklärt Bettina Wilhelm, Landesfrauenbeauftragte von Bremen. „Hinzu kommt, dass zwischen den Geschlechtern im Bereich Digitalisierung eine Lücke klafft: Der sogenannte Digital Gender Gap. So gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede beim Zugang zu Internet und Computern, im Nutzungsverhalten sowie hinsichtlich der IT-Kompetenzen. Frauen erreichen dadurch einen geringeren Digitalisierungsgrad als Männer. Das kann dazu führen, dass sie abgehängt werden, da in Schulen und im Beruf KI-Anwendungen eine immer wichtigere Rolle spielen werden“, so Wilhelm weiter. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Mehr Informationen und Platzreservierung unter www.frauen.bremen.de/error.

Bildquelle: Adobe Stock

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