Mietvertrag wird in Kürze unterschrieben – Wirtschaftsförderung zieht im Lloydhof ein

09. 10. 2019 um 10:51:01 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Auf der Fachmesse Expo Real in München haben die Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) und der Lloydhof-Investor Denkmalneu abschließende Gespräche geführt. Nun steht fest: In Kürze wird der Mietvertrag unterschrieben und die Wirtschaftsförderung wird ihre Büros in den neuen Lloydhof verlagern. Der Umzug findet frühestens Ende 2020 statt.

Wie die WFB in einer Meldung bekannt gab, habe man letzte inhaltliche Fragen mit dem Llyodhof-Investor Denkmalneu geklärt: „Die Planungen sind abgeschlossen und wir werden den Mietvertrag in den nächsten Wochen finalisieren“, so Andreas Heyer, Vorsitzender der WFB-Geschäftsführung. „Wir freuen uns, mit diesem Projekt von Denkmalneu an der Weiterentwicklung der Bremer Innenstadt mitwirken zu können.“ Die WFB wird im neuen Lloydhof vier Büroetagen mit rund 5.800 Quadratmetern anmieten. Bisher war sie im Kontorhaus am Marktplatz ansässig.

Ein lebendiges Haus

Vor anderthalb Jahren hatte der Projektentwickler Denkmalneu den Lloydhof für 21,5 Millionen Euro gekauft. Aus dem Büro- und Geschäftskomplex soll künftig ein „Lebendiges Haus“ entstehen. Dies ist ein Konzept der Denkmalneu-Gruppe, das in Dresden und Leipzig  bereits umgesetzt wurde. Auf fünf Etagen soll eine Mischung aus Wohnraum, Büroflächen, Handel und anders genutzten Räume entstehen. Im Erdgeschoss plane man Geschäftsräume aus den Bereichen Elektonik, Mode oder Sport, die weiteren Etagen sollen als Büroräume, Appartements, Wohnungen und Coworkingflächen genutzt werden. Auf der fünften Etage sollen eine Skybar und ein Restaurant untergebracht werden. Auch ein Fitnessstudio ist im Obergeschoss geplant.

Llyodhof im neuen Gewand

Beim Fassadenwettbewerb im Dezember 2018 waren die Architekten von Sauerbruch Hutton als Sieger hervorgegangen. Ihr Entwurf zeigt den Geschäftsbereich am Ansgarikirchhof mit großangelegten Eingängen. Auf dem Dach ist eine Aussichtsterasse mit Gastronomieangebot geplant.

Bildquelle: Sauerbruch Hutton Architekten





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