Mehr Videoüberwachung am Bahnhof – 900 Straftaten im vergangenen Jahr

04. 07. 2018 um 16:17:03 Uhr | BremenNews-Redaktion
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In Zukunft soll es auf dem Bahnhofsvorplatz eine großflächige Videoüberwachung geben. Dies wurde heute auf einer gemeinsamen Konferenz der Polizei Bremen und der Bundespolizeidirektion Hannover bekannt gegeben. Wo die Kameras installiert werden ist noch nicht entschieden.
 
Mehr Sicherheit – Das ist das Ziel der weiträumigen Videoüberwachung auf dem Bahnhofsvorplatz, die in Zukunft zwischen dem Vorplatz bis zum Überseemuseum installiert werden soll. Die Voraussetzungen hierfür sind im Sinne des § 29 (3) des Bremischen Polizeigesetz gegeben, denn es ist der Polizei gestattet „an öffentlich zugänglichen Orten, an denen vermehrt Straftaten begangen werden (…) mittels Bildübertragung offen und erkennbar beobachten“. Alleine im letzten Jahr wurden rund 900 Straftaten auf dem Bahnhofsvorplatz registriert, überwiegend aus dem Bereich der Eigentumsdelikte, des Drogenhandels und der Gewaltkriminalität.
 
Aktuell gibt es bereits eine erhöhte Anzahl an Streifenpolizisten die Präsenz auf dem Vorplatz zeigen, diese sollen zum einen Straftäter Abschrecken und zum anderen Straftaten direkt verfolgen. Innerhalb von zwei Wochen konnten im Juni Dutzende Strafanzeigen erstellt und mehrere Haftbefehle vollstreckt werden. Zudem sollen sich die gut 120 000 Pendler pro Tag sicherer fühlen.
 
Die technische Umsetzung der Videoüberwachung ist noch nicht gegeben, zuerst muss analysiert werden, wo die mehreren Dutzend Kameras installiert werden. Außerdem muss in der Leitstelle der Polizei Bremen bis zum Ende des Jahres eine eigene Videoleitstelle integriert werden, die rund um die Uhr 365 Tage im Jahr von extra Personal besetzt ist. Der Senat stellt hierfür eine Million Euro bereit.
 





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