Mehr Trinkbrunnen für Bremen
Die Errichtung weiterer Standorte ist geplant, um eine Versorgung mit einem Trinkbrunnen in maximal 15 Gehminuten Entfernung sicherzustellen. Insgesamt sollen in den kommenden Jahren 80 öffentliche Trinkbrunnen in Bremen entstehen.
Bereits bis Ende 2025 wurden 21 Trinkbrunnen an zentralen Plätzen, in Parks und an stark frequentierten Orten errichtet. Für das Jahr 2026 sind fünf weitere Standorte fest eingeplant – ausgewählt nach Kriterien wie Bevölkerungsdichte, Aufenthaltsqualität und technische Machbarkeit. In besonders dicht besiedelten oder hoch frequentierten Stadtteilen soll ein Trinkbrunnen innerhalb von zehn Gehminuten erreichbar sein, im übrigen Stadtgebiet innerhalb von 15 Minuten. Henrike Müller, Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft: „Gerade an heißen Tagen ist der Zugang zu kostenlosem, frischem Trinkwasser im öffentlichen Raum ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Gesundheit, insbesondere für Kinder, ältere Menschen und Menschen ohne festen Wohnsitz.“
Innovative Lösungen
Konkret sind für 2026 folgende Standorte in Planung: Findorff, An der Jan-Reiners-Lok, Arberger Dorfplatz, Gramkermoorer Landstraße sowie Huchting Sodenmatt. Ein weiterer Standort befindet sich aktuell im Auswahlprozess. Die Zielvorgabe liegt bei mindestens fünf neuen Trinkbrunnen pro Jahr. Das Konzept sieht neben den bewährten Trinkbrunnen auch innovative Lösungen vor. So könnten etwa temporäre Trinkbrunnen auf Hydranten bei Veranstaltungen oder an Hitzetagen eingesetzt werden. Zusätzlich werden Zapfstellen an öffentlichen Gebäuden geprüft und im Rahmen eines Pilotprojekts am Jugendzentrum Roter Sand erstmals umgesetzt.
Standort-Vorschläge willkommen
Errichtung, Wartung und Betrieb der Brunnen erfolgt durch die Wesernetz Bremen GmbH. Durch technische Optimierungen konnten die Kosten für Kauf und Errichtung eines Brunnens zuletzt deutlich gesenkt werden. Auch die laufende Wartung und Qualitätssicherung – etwa durch regelmäßige mikrobiologische Untersuchungen und Hygienespülungen – ist sichergestellt. Die Stadt ruft Bürgerinnen und Bürger sowie die Beiräte dazu auf, weiterhin geeignete Standorte vorzuschlagen und so gemeinsam die Versorgung weiter zu verbessern.
Bildqueller: Fotolia








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