Mehr als eine Million Euro für Stadtbäume in Bremen

Um den Bestand der etwa 220.000 Bäume, die sich in den Parks, öffentlichen Grünanlagen sowie im Straßenraum der Stadt Bremen befinden, zu erhalten und auszubauen, hat Umweltsenatorin Katrin Moosdorf für das laufende und kommende Jahr ein Konzept vorgelegt. Auf dessen Grundlage wurden am gestrigen Donnerstag, 21. November, in der entsprechenden Fachdeputation rund 1,3 Millionen Euro freigegeben.

Noch im laufenden Jahr sollen 260.000 Euro der freigegebenen Summe in die Pflege bereits gepflanzter Jungbäume fließen. Im kommenden Jahr steht dann noch eine Million Euro bereit. Davon sollen 300.000 Euro dazu genutzt werden, den Bremischen Eigenanteil für das Bundesförderprogramm „Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz“ abzudecken. Mit dem Aktionsprogramm will die Bundesregierung einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, den allgemeinen Zustand der Ökosysteme in Deutschland deutlich zu verbessern und so ihre Resilienz und ihre Klimaschutzleistung zu stärken.

Da der eingebrachte Eigenanteil durch die Bundesförderung verzehnfacht werden kann, könnten im Jahr 2025 bis zu 700 Baumneupflanzungen hinzukommen. Schon im aktuellen Jahr hatte die Umweltsenatorin diese Möglichkeit genutzt, um mit geringen Eigenmitteln rund 500 Neupflanzungen in der Stadt Bremen zu veranlassen.

Damit diese jungen Bäume gedeihen, werden im kommenden Jahr 300.000 der durch die Deputation freigegebenen Gelder ebenfalls für die Entwicklungspflege eingesetzt. Das restliche Geld stehe für die Pflege von Bestandsbäumen zur Verfügung.

„Leider stehen die Stadtbäume durch die Klimakrise unter Stress, manche überleben das nicht. Diese Bäume wollen wir nachpflanzen und gute Bedingungen schaffen, damit diese zu großen stattlichen Bäumen werden“, so Senatorin Kathrin Moosdorf.

„Bäume sind gut für unser Klima. Sie steigern die Lebensqualität in unserer Stadt und sie sind ein zu Hause für viele Tierarten. Daher ist es gut, dass unsere Stadt schon heute so grün ist. Deswegen sieht unser Konzept nicht nur Neupflanzungen vor, sondern auch die Entwicklungspflege, die in den ersten Jahren eines Baumes sehr wichtig ist“, so die Senatorin weiter.

 

Archivbild oben: Bäume im Straßenraum in Osterholz

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