Mathe-Olympiade: Drei zweite Preise gehen nach Bremen

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Bei der nunmehr 63. Mathematik-Olympiade sind 207.000 Nachwuchsmathematiker aus ganz Deutschland gegeneinander angetreten. Rund 200 Teilnehmer schafften es, sich für das Finale auf Bundesebene zu qualifizieren. 77 Preisträger wurden schließlich am 9. Juni an der Europa-Universität Flensburg geehrt. Dabei erhielten auch drei Schüler aus der Freien Hansestadt Preise.

Vor wenigen Tagen fand die vierte und letzte Wettbewerbsrunde der 63. bundesweiten Mathe-Olympiade statt. Auch Bremer Mathetalente hatten sich dafür qualifiziert. So reiste  eine neunköpfige Delegation (plus Teamleitung) an, um in zwei viereinhalbstündigen Klausuren ihr Können unter Beweis stellen.

Vertreten waren Schüler des Gymnasiums Horn, der Freien Evangelischen Bekenntsnisschule Bremen, des Hermann-Böse-Gymnasiums, des Lloyd Gymnasiums, des Alten Gymnasiums, des Schulzentrums Geschwister Scholl Bremerhaven und der Oberschule Findorff (aus den Klassen 8 – 11).

Sechstklässler tritt für 8. Klasse an

Am Ende konnten sich drei Schüler aus Bremen drei zweite Preise errechnen. Eine Besonderheit: Gewinner Huaiyi Gao vom Gymnasium Horn ist eigentlich Sechstklässler, trat im Wettbewerb jedoch für die Olympiade-Klasse 8F seiner Schule an.

 

Die zweiten Plätze gewonnen haben:

  • Huaiyi Guo, Olympiadeklasse 8F, Gymnasium Horn, Bremen
  • Jizhe Ma, Olympiadeklasse 9, Lloyd Gymnasium Bremerhaven
  • Zhuoyu Du, Olympiadeklasse 9, Hermann-Böse-Gymnasium Bremen

 

Glückwünsche kamen auch von der Senatorin für Kinder und Bildung, Sascha Karolin Aulepp: „Klasse, dass sich Bremer Schülerinnen und Schüler nicht nur für coole Zahlenrätsel begeistern, sondern sich auch noch so erfolgreich gegen zahlreiche Mitbewerberinnen und Mitbewerber im bundesweiten Wettbewerb durchsetzen konnten. Mathe-Talente aus Bremen und Bremerhaven haben gleich drei zweite Bundespreise eingeheimst, das ist richtig stark!“

Zur Mathematik-Olympiade

Bei der Mathematik-Olympiade handelt es sich um einen bundesweiten Wettbewerb, an dem jährlich über 200.000 Schüler von Klasse 3 bis 13 teilnehmen. Träger des Wettbewerbs ist der Verein Mathematik-Olympiaden e.V.

Unter Klausurbedingungen müssen die Nachwuchsmathematiker logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und den kreativen Umgang mit mathematischen Methoden unter Beweis stellen. Nur wer auf Schul-, Regional- und Länderebene überzeugt, schafft den Sprung in die Bundesrunde, die jedes Jahr von einem anderen Bundesland ausgetragen wird.

Diesjährige Ausrichter waren das Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein sowie die Europa-Universität Flensburg (EUF). Die Bundesrunde 2024 stand unter der Schirmherrschaft der Ministerin Karin Prien.

Nachwuchs mit mathematischen Kenntnissen ist gefragt

Patrick Bauermann, Leiter der Bundesweiten Mathematik-Wettbewerbe beim Talentförderzentrum Bildung & Begabung zum Wettbewerb: „Forschung, Finanzwelt oder Ingenieurswissenschaften brauchen Nachwuchs mit fundierten mathematischen Kenntnissen.

Die Mathematik-Olympiade motiviert Schülerinnen und Schüler, sich bereits in jungen Jahren anspruchsvollen, mathematischen Herausforderungen zu stellen. Sie entwickeln damit ihre Fähigkeiten weiter und legen einen wertvollen Grundstein für ihren weiteren Werdegang.“

Alle Preisträger der in Deutschland ausgetragenen 63. Mathe-Olympiade haben sich für den Auswahlwettbewerb zur Internationalen Mathematik-Olympiade (IMO) qualifiziert, die 2025 in Australien stattfinden wird.

 

Bild oben: Bremer Mannschaft mit Korrektoren und Delegationsleiterinnen: hinten von links nach rechts: Alexander Freese (Korr.), Semen Razmolodin (Kl. 10), Huaiyi Guo (Kl. 8), Charlotte van Engelshoven (Kl. 10), Erik Ruckes (Kl. 11) Tjado Edzards (Korr.), Julius Maseberg (Kl. 8), Johanna Kamp(Korr.), Clara Weykam (Korr.); vorn von links nach rechts: Zongyi Guo (Kl. 9), Katja Krämer (Del.Leit), Jizhe Ma (Kl. 9), Zhuoyu (Jorie) Du (Kl. 9), Rieke Steenken (Kl. 8), Haakon Pätzke (Kl. 9), Stela Brannath (Del.Leit.).

Bildnachweis: Reimund Albers

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